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Phomopsine sind Mykotoxine, die vom Pilz Diaporthe toxica gebildet werden. Es gibt mehrere Phomopsine, von denen Phomopsin A das wichtigste toxische Kongener ist. Der Hauptwirt dieses Pilzes sind Lupinen (Lupinus L.). Lupinensamen werden als Lebensmittelzutat verwendet und daher kann Phomopsin A in Lebensmittelzutaten und Lebensmitteln, die Lupinensamen oder Lupinenmehl enthalten, auftreten. Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Bestimmung von Phomopsin A in Lupinensamen und Lupinenerzeugnissen mit Flüssigchromatographie und Tandem-Massenspektrometrie (LC-MS/MS, en: liquid chromatography mass spectrometry) fest. Es gibt mehrere Phomopsine, zum Beispiel Phomopsin A, B, C und D, dieses Verfahren behandelt jedoch nur die quantitative Bestimmung von Phomopsin A, da Vergleichssubstanzen für die anderen Phomopsine nicht im Handel erhältlich sind. Das Verfahren wurde für Phomopsin A in natürlich kontaminierten Lupinensamen, Lupinenmehl und Knäckebrot in Gehalten von etwa 5 µg/kg bis 60 µg/kg validiert. Dieses Dokument (EN 17252:2020) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 275 "Lebensmittelanalytik - Horizontale Verfahren" erarbeitet, dessen Sekretariat von DIN (Deutschland) gehalten wird. Das zuständige deutsche/nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 057-01-03 AA "Biotoxine" im DIN-Normenausschuss Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte (NAL).