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Dieser Teil der IEC 62840-Reihe enthält die Sicherheitsanforderungen an ein Batteriewechselsystem beim Austausch von austauschbaren Batteriesystemen (SBS) / handgehaltenen austauschbaren Batteriesystemen (HBS) von Elektrofahrzeugen. Das Batteriewechselystem ist zum Anschluss an das Stromversorgungsnetz vorgesehen. Dabei kann die Versorgungsspannung gemäß IEC 60038 bis zu 1000 V AC oder bis zu 1500 V DC betragen. Dieses Dokument ist auch für Batteriewechselsysteme, die von Speichersystemen vor Ort versorgt werden (z. B. von Pufferbatterien) anzuwenden. Weiterhin ist dieses Dokument für Batteriewechselsysteme von EV, die mit einem oder mehreren SBS/HBS ausgestattet sind, anwendbar. Wesentliche Anforderungen, die durch dieses Dokument entstehen, sind Sicherheitsanforderungen an das Batteriewechselsystem und dessen Teilsysteme; Sicherheitsanforderungen hinsichtlich der Kommunikation; Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV); Aufschriften und Anweisungen; Schutz gegen elektrischen Schlag und weitere Gefährdungen. Anforderungen an Systeme für bidirektionale Energieübertragung befinden sich zurzeit in Vorbereitung. Dieses Dokument ist nicht anwendbar für die Wartung und Instandhaltung von Batteriewechselsystemen sowie Elektrofahrzeugen. Weiterhin ist es nicht anwendbar für Oberleitungsbusse, Schienenfahrzeuge und Fahrzeuge, welche hauptsächlich für den Einsatz abseits von Straßen vorgesehen sind. Gegenüber DIN EN IEC 62840-2 (VDE 0122-40-2):2019-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) erweitert den Anwendungsbereich sowohl auf austauschbare Batteriesysteme (SBS) als auch auf handgehaltene austauschbare Batteriesysteme (HBS); b) führt strengere Interoperabilitätsanforderungen durch detaillierte Systemschnittstellenspezifikationen und definierte Zustandsübergangsprotokolle ein; c) erhöht die Datensicherheit durch die Festlegung von Protokollen für die Übertragung von Sicherheitsmeldungen und die Integration von Anforderungen an das Telekommunikationsnetz; d) erhöht das elektrische Sicherheitsniveau für Batteriewechselstationen (BSS) mit festgelegten Entladezeitgrenzen für Kondensatoren, um das Risiko eines elektrischen Schlags zu verringern; e) führt verbesserte mechanische Sicherheitsanforderungen für automatisierte Batteriehandhabungssysteme ein, einschließlich einer technischen Angleichung an ISO 10218‑1 und ISO 10218‑2; f) verstärkt den Überlast- und Kurzschlussschutz für BSS durch genormte Prüfverfahren und Überstromschutzspezifikationen; g) legt verbesserte EMV-Normen fest, um die Widerstandsfähigkeit des Systems gegenüber externen Störungen sicherzustellen, ergänzt durch EMV-bezogene Maßnahmen zur funktionalen Sicherheit. Zweck des Batteriewechselsystems ist es, die Energieversorgung für Elektrofahrzeuge vollständig oder teilweise durch schnellen Austausch ihrer austauschbaren Batteriesysteme (SBS) oder handgehaltenen austauschbaren Batteriesysteme (HBS) bereitzustellen. Das Batteriewechselsystem hat zum Ziel, elektrische Straßenfahrzeuge durch schnellen Austausch ihres austauschbaren Batteriesystems oder handgehaltenen austauschbaren Batteriesystems mit Energie zu versorgen.
Dieses Dokument ersetzt DIN EN IEC 62840-2:2019-08; VDE 0122-40-2:2019-08 .
Gegenüber DIN EN IEC 62840-2 (VDE 0122-40-2):2019-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) erweitert den Anwendungsbereich sowohl auf austauschbare Batteriesysteme (SBS) als auch auf handgehaltene austauschbare Batteriesysteme (HBS); b) führt strengere Interoperabilitätsanforderungen durch detaillierte Systemschnittstellenspezifikationen und definierte Zustandsübergangsprotokolle ein; c) erhöht die Datensicherheit durch die Festlegung von Protokollen für die Übertragung von Sicherheitsmeldungen und die Integration von Anforderungen an das Telekommunikationsnetz; d) erhöht das elektrische Sicherheitsniveau für Batteriewechselstationen (BSS) mit festgelegten Entladezeitgrenzen für Kondensatoren, um das Risiko eines elektrischen Schlags zu verringern; e) führt verbesserte mechanische Sicherheitsanforderungen für automatisierte Batteriehandhabungssysteme ein, einschließlich einer technischen Angleichung an ISO 10218‑1 und ISO 10218‑2; f) verstärkt den Überlast- und Kurzschlussschutz für BSS durch genormte Prüfverfahren und Überstromschutzspezifikationen; g) legt verbesserte EMV-Normen fest, um die Widerstandsfähigkeit des Systems gegenüber externen Störungen sicherzustellen, ergänzt durch EMV-bezogene Maßnahmen zur funktionalen Sicherheit.