Norm [AKTUELL]
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Die DIN 31051 definiert die grundlegenden Prinzipien der Instandhaltung. Sie ist ein unverzichtbares Werkzeug für Unternehmen, die ihre technischen Systeme und Infrastrukturen effizient und sicher managen möchten. Mit einer umfassenden Überarbeitung im Juni 2019, ersetzt diese Norm die frühere Ausgabe DIN 31051:2012-09 und integriert wichtige Ergänzungen und Anpassungen an die Europäische Norm DIN EN 13306.
Die Instandhaltung, oft als Rückgrat der Betriebssicherheit und Effizienz angesehen, umfasst alle Maßnahmen, die den Lebenszyklus eines technischen Objekts optimieren. Dies schließt die Bereiche Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung ein. Die DIN 31051 strukturiert diese Maßnahmen, um die Funktionalität und Zuverlässigkeit von Anlagen zu gewährleisten und gleichzeitig den wirtschaftlichen Nutzen zu maximieren.
Wartung: Diese Maßnahmen dienen der Verzögerung des Qualitätsverlustes, indem kritische Komponenten regelmäßig überprüft und angepasst werden. Ein sorgfältig erstellter Wartungsplan ist hierbei entscheidend.
Inspektion: Ziel ist die genaue Prüfung auf Konformität und Funktionstüchtigkeit. Hierbei wird der Ist-Zustand durch Methoden wie Funktionsprüfungen ermittelt und dokumentiert.
Instandsetzung: Physische Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion eines fehlerhaften Objekts. Der Prozess umfasst Planung, Materialbereitstellung, Durchführung und abschließende Funktionsprüfung.
Verbesserung der Funktionssicherheit: Technische und administrative Maßnahmen, die die Zuverlässigkeit, Instandhaltbarkeit und Sicherheit eines Objekts erhöhen, ohne dessen ursprüngliche Funktion zu verändern.
Die DIN 31051 harmonisiert ihre Struktur und Begrifflichkeit mit der DIN EN 13306, um ein einheitliches Verständnis der Instandhaltungsprozesse in Europa zu fördern. Durch die Synchronisierung der Begriffe und die Integration spezifischer Strategien wird die Norm zukünftig durch die DIN EN 13306 unterstützt.
Ein systematischer Ansatz zur Instandhaltung gemäß DIN 31051 steigert die Kosteneffizienz, unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen und minimiert Ausfallzeiten. Durch die präventive Wartung und gezielte Instandsetzungsmaßnahmen wird die langfristige Rentabilität von Investitionen gesichert und die Ressourcenplanung optimiert.
Fazit: Die DIN 31051 bietet ein umfassendes Rahmenwerk für die Implementierung effizienter Instandhaltungsprozesse. Durch die klare Begriffsdefinition und die Integration der europäischen Norm DIN EN 13306 erleichtert sie Unternehmen die Pflege und Optimierung ihrer technischen Systeme. Diese Norm bildet somit einen wesentlichen Baustein für die Sicherstellung von Funktionstüchtigkeit und Wirtschaftlichkeit in modernen Betriebsstrukturen.
Dieses Dokument ersetzt DIN 31051:2012-09 .
Gegenüber DIN 31051:2012-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Begriffe entsprechend an DIN EN 13306:2018-02 angepasst; b) Anhang A gestrichen; c) Dokument redaktionell überarbeitet und an die geltenden Gestaltungsregeln angepasst.