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Norm [AKTUELL]

DIN EN 15036-1:2006-12

Heizkessel - Prüfverfahren für Luftschallemissionen von Wärmeerzeugern - Teil 1: Luftschallemissionen von Wärmeerzeugern; Deutsche Fassung EN 15036-1:2006

Englischer Titel
Heating boilers - Test regulations for airborne noise emissions from heat generators - Part 1: Airborne noise emissions from heat generators; German version EN 15036-1:2006
Ausgabedatum
2006-12
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
36

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Ausgabedatum
2006-12
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
36
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/9720276

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Einführungsbeitrag

Die Europäischen Normen wurden vom CEN/TC 57 "Zentralheizungskessel" (Sekretariat: DIN) erstellt. Das zuständige deutsche Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 041-01-62 AA "Zentralheizungskessel (SpA CEN/TC 57)" des NHRS im DIN.

DIN EN 15036-1:

Diese Norm legt Verfahren für die Prüfung der Luftschallemissionen von Wärmeerzeugern in einem Prüflaboratorium oder am Einbauort fest. Die in dieser Norm beschriebenen Prüfverfahren dürfen für die Messung der Luftschallemissionen der unten aufgeführten Geräte angewendet werden. Die Norm gilt unabhängig von der Wärmeleistung und dem verwendeten Brennstoff für die folgenden Geräte:

  • wandhängende und bodenstehende Heizgeräte
  • Gebläsebrenner
  • Heizkessel mit Gebläsebrennern (Units)
  • Heizkessel mit frei zugeordneten Gebläsebrennern
  • Pelletbrenner.

Entsprechend dieser Norm darf der Hersteller eine geeignete Prüfklasse für das gemessene Gerät wählen.

Die Norm gilt nicht für

  • Geräte, die ausschließlich zur Erwärmung von Trinkwasser dienen
  • die Funktion Trinkwassererwärmung in so genannten Kombiwasserheizern
  • Wärmeerzeuger, die mit Luft als Wärmeträgermedium arbeiten
  • elektrische Heizgeräte
  • Körperschall
  • Schallübertragung durch den Abgasweg.

Es wurden Verfahren mit definierter Genauigkeit festgelegt, damit die Messergebnisse verschiedener Laboratorien miteinander verglichen werden können. Alle Prüfverfahren nach DIN EN ISO 3741, DIN EN ISO 3743, DIN EN ISO 3744, DIN EN ISO 3746 und DIN EN ISO 9614 und alle grundlegenden Normen zur Geräuschmessung der Genauigkeitsklassen 1 bis 3 sind für diese Prüfnorm zulässig. Die vom Hersteller angegebenen Schallwerte können entsprechend den drei Klassen gemessen werden; in allen Fällen muss jedoch die angewendete Klasse angegeben werden.

DIN EN 15036-2:

Die Norm gilt für mit Schornsteinen/Abgasleitungen verbundene Wärmeerzeuger nach DIN EN 15036-1, deren Verbrennungsprodukte über eine Abgasleitung ins Freie abgeführt werden. Sie beschreibt das objektive Verfahren zur Bestimmung der Schallleistungspegel LW am Ausgang eines Wärmeerzeugers, der breitbandigen oder schmalbandigen Schall oder tonalen Dauerschall abstrahlt.

Messwerte für Gebläsebrenner nach DIN EN 267 oder DIN EN 676 sind in der Praxis nur anwendbar, wenn sie zusammen mit einem Heizkessel ermittelt wurden. Auch die von raumlufttunabhängig betriebenen Wärmeerzeugern in Schornsteine/Abgasleitungen abgestrahlten Geräusche können anhand dieser Norm gemessen werden.

Die Norm gilt für Heizkessel, die für den Anschluss an einen Schornstein oder einen Abluftkanal mit einem Durchmesser von mehr als oder gleich 0,06 m und einer mittleren Abgas-Strömung am Mikrofonkopf von 5 m/s ausgelegt sind. Sie gilt nur für Prüfzwecke unter Laborbedingungen. Die Feststellung des A-bewerteten Schalldruckpegels und die Feststellung von dessen Spektralverteilung im Abgasweg eines Wärmeerzeugers sind für die Abschätzung der in der Nähe zu erwartenden Geräuschemission und die Einstufung von Abgasschalldämpfern von Bedeutung.

Die Norm beschreibt ein aus der DIN EN ISO 5136 abgeleitetes Verfahren zur Messung der Schalldruckpegel im Abgasweg von Wärmeerzeugern. Die von einem Wärmeerzeuger durch dessen Abgasweg abgestrahlte Schallleistung hängt, wie anhand der akustischen Impedanz beschrieben, zu einem bestimmten Grad von der Auslegung des Abgassystems (Umlenkungen, Querschnittsänderungen, Einbau, Eigenfrequenzen) ab. Um vergleichbare Messwerte zu erhalten, muss daher für jedes Messverfahren der Messkanal eindeutig festgelegt werden. Bei dem hier beschriebenen Verfahren weist der Messkanal einen kreisförmigen Querschnitt auf und ist mit einem reflexionsarmen Endstück nach der Beschreibung in Anhang A ausgestattet. Die unter diesen Bedingungen gemessene Schallleistung kann als repräsentativ für alle praktischen Anwendungen angesehen werden. Der Grad der Messunsicherheit wird durch die Standardabweichung beschrieben, die zu erwarten ist, wenn die gleichen Ablesungen in verschiedenen Labors vorgenommen werden.

Inhaltsverzeichnis
ICS
17.140.20, 91.140.10
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/9720276

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