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Norm [AKTUELL]
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Diese Prüfnorm legt ein Verfahren zur Bestimmung der Zugeigenschaften von parallel zur Faserrichtung pultrudierten, unidirektionalen Stäben aus kontinuierlich, faserverstärkten Faserverbundkunststoffen fest. Dieses Dokument ist für pultrudierte Stäbe mit Durchmessern von vorzugsweise 3 mm bis 20 mm anwendbar. Dieses Verfahren ist für die Anwendung mit kontinuierlich faserverstärkten Faserverbundkunststoffen aus Kohlenstoff- und Glasfasern geeignet. Dieses Verfahren ist für die Anwendung mit allen Polymer Matrixsystemen geeignet, die mit unidirektionalen Fasern verstärkt sind und eine zylindrische Form haben. Dieses Verfahren ist nicht für die Anwendung an Probekörpern wie Rohren oder Garnen vorgesehen, für die bereits andere Prüfverfahren vorliegen. Das in der EN ISO 5275, Kunststoffe - Bestimmung der Zugeigenschaften - Teil 5: Prüfbedingungen für unidirektional faserverstärkte Kunststoffverbundwerkstoffe, beschriebene Verfahren ist aus folgenden Gründen nicht für unidirektionale, pultrudierte Stäbe anwendbar: a) ein pultrudierter Stab hat innere Rest-Zugspannungen, die dessen Zugeigenschaften beeinträchtigen. Um die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines pultrudierten Stabes zu bestimmen, ist es erforderlich, Zugprüfungen am gesamten Stab durchzuführen. Alternative Lösungen wie hantelförmige Probekörper sind nicht geeignet; b) zylindrische Probekörper werden in der EN ISO 5275 nicht beschrieben. Dieses Dokument wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 249 "Kunststoffe", dessen Sekretariat von NBN gehalten wird, erarbeitet. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 054-02-02 AA "Verstärkte Kunststoffe und härtbare Harze" im DIN-Normenausschuss Kunststoffe (FNK).