Geometrische Produktspezifikation (GPS) - Geometrische Tolerierung - Tolerierung von Form, Richtung, Ort und Lauf (ISO 1101:2017); Deutsche Fassung EN ISO 1101:2017

Norm [AKTUELL] Norm des Monats September 2017

DIN EN ISO 1101:2017-09

Geometrische Produktspezifikation (GPS) - Geometrische Tolerierung - Tolerierung von Form, Richtung, Ort und Lauf (ISO 1101:2017); Deutsche Fassung EN ISO 1101:2017

Englischer Titel
Geometrical product specifications (GPS) - Geometrical tolerancing - Tolerances of form, orientation, location and run-out (ISO 1101:2017); German version EN ISO 1101:2017
Ausgabedatum
2017-09
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
159

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Ausgabedatum
2017-09
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
159
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/2552752
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Über dieses Produkt

Was ist die DIN EN ISO 1101:2017-09?

DIN EN ISO 1101:2017-09 ist eine grundlegende Norm der Geometrischen Produktspezifikation (GPS). Sie beschreibt die Prinzipien der geometrischen Tolerierung und legt die Regeln zur Angabe von Form-, Richtungs-, Lage- und Lauftoleranzen fest. Die Norm ist ein zentraler Bestandteil des ISO-GPS-Systems und bildet die Basis für eine eindeutige und international verständliche Produktspezifikation.


Was ist neu an der DIN EN ISO 1101:2017-09 im Vergleich zur Ausgabe von 2014?

Die überarbeitete Norm bringt im Vergleich zur DIN EN ISO 1101:2014-04 mehrere wichtige Neuerungen mit sich:

  • Neue Werkzeuge zur Filterung geometrischer Elemente – für eine differenzierte Betrachtung von Formabweichungen
  • Erweiterte Möglichkeiten zur Tolerierung assoziierter Geometrieelemente und deren Bezüge
  • Klarere Regeln für Formeigenschaften, insbesondere durch genauere Definition von Toleranzzonen und Bezugselementen
  • Anpassungen bei Symbolik und Modifikatoren, z. B. die Ablösung des „von-bis“-Symbols durch „zwischen“
  • Verfeinerte Anwendungshinweise, etwa bei Rundheitstoleranzen an Kegeln oder bei der Modifikation „rundherum“

Diese Ergänzungen ermöglichen eine noch genauere, funktionsorientierte und international verständliche Produktspezifikation.



Warum ist die Einhaltung der Norm sinnvoll?

Auch wenn die DIN EN ISO 1101:2017-09 keine unmittelbare rechtliche Verbindlichkeit besitzt, dient ihre Anwendung als Nachweis für Sorgfalt und Fachkompetenz auf der Seite der Hersteller und Lieferanten. Die Norm unterstützt eine einheitliche, nachvollziehbare und qualitätsorientierte Produktspezifikation.

Weitere Vorteile:

  • Erhöhte Produktlebensdauer: Präzise Fertigung und geometrische Tolerierung tragen zur längeren Haltbarkeit bei.
  • Verbesserte Kompatibilität: Einheitliche Toleranzangaben erleichtern die Passgenauigkeit zwischen Bauteilen.
  • Höhere Kund*innenzufriedenheit: Maßhaltige und verlässlich gefertigte Produkte erfüllen die Erwartungen besser.


Für wen ist die Norm besonders relevant?

  • Konstrukteur*innen, Ingenieur*innen und Techniker*innen – bei der Spezifikation und Zeichnungserstellung
  • Hersteller und Zulieferbetriebe – für eine präzise Fertigung und Qualitätssicherung
  • Qualitätsmanager*innen – zur Überprüfung der Maßhaltigkeit und Normkonformität
  • Technische Berater*innen – für die normgerechte Produktdokumentation und Schulung


Wie wird die Norm angewendet?

Die DIN EN ISO 1101:2017-09 wird im Rahmen der Geometrischen Produktspezifikation (GPS) angewendet und orientiert sich an den Grundregeln der ISO 8015. Sie definiert, wie Form-, Richtungs-, Lage- und Lauftoleranzen systematisch und eindeutig auf technischen Zeichnungen angegeben werden.

Wichtige Anwendungshinweise:

  • Geometrische Tolerierung erfolgt nach den ISO-GPS-Regeln unter Beachtung der Unabhängigkeitsregel gemäß ISO 8015.
  • Projektionsmethoden: In der Regel wird die Projektionsmethode 1 (erste Winkelprojektion) mit Millimetermaßen verwendet. Alternativ ist auch die Projektionsmethode 3 zulässig, sofern klar angegeben.


Welche zusätzlichen Informationen enthält die Norm?

Der Anhang der Norm enthält sowohl normative als auch informative Inhalte zur Vertiefung und praktischen Umsetzung:

  • Ausführliche Angaben zu expliziten und impliziten Regeln für die Festlegung von Toleranzzonen
  • Hinweise zu Filtern und speziellen Modifikatoren bei Formtoleranzen
  • Vorgaben zu Verhältnissen und Maßgrößen grafischer Symbole
  • Einordnung der Norm innerhalb des ISO-GPS-Matrixmodells


Fazit

DIN EN ISO 1101:2017-09 ist eine zentrale Norm zur präzisen und international verständlichen Festlegung geometrischer Toleranzen. Ihre Anwendung fördert Maßhaltigkeit, Konsistenz und Qualität in der technischen Fertigung und ist ein wesentlicher Beitrag zur Produktsicherheit und -zuverlässigkeit.

Inhaltsverzeichnis

ICS

17.040.40

DOI

https://dx.doi.org/10.31030/2552752
Ersatzvermerk

Dieses Dokument ersetzt DIN EN ISO 1101:2014-04 .

Änderungsvermerk

Gegenüber DIN EN ISO 1101:2014-04 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) es wurden Werkzeuge zur Festlegung der Filterung des tolerierten Geometrieelements ergänzt; b) es wurden Werkzeuge zur Tolerierung assoziierter Geometrieelemente ergänzt; c) es wurden Werkzeuge zur Tolerierung von Formeigenschaften ergänzt, indem die Assoziation von Bezugselementen und der tolerierte Parameter festgelegt werden; d) es wurden Werkzeuge zur Festlegung der Nebenbedingungen für die Toleranzzone ergänzt; e) die Regeln für Toleranzen, bei denen die Modifikatoren "rundum" oder "rundherum" angewendet werden, wurden erläutert; f) im Falle von Rundheitstoleranzen für Kegel ist die Richtung der Toleranzzone nun stets anzugeben, um eine Ausnahme von der allgemeinen Regel, dass Toleranzen für integrale Geometrieelemente senkrecht zur Oberfläche gelten, zu vermeiden; g) das "von-bis"-Symbol wurde ausgemustert und durch das "zwischen"-Symbol ersetzt.

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