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Erdbeben stellen eine der größeren äußeren Gefährdungen für den sicheren Betrieb von Kernkraftwerken dar. Gebäude, Systeme und Komponenten, die für die Sicherheit eines Kernkraftwerks wichtig sind, werden daher allgemein für ein angenommenes Erdbeben der Bemessungsgrundlage ausgelegt. Um nachteilige Auswirkungen eines starken Erdbebens zu entschärfen und zusätzlich die Reaktorsicherheit zu erhöhen, wurde in vielen Reaktorauslegungen ein seismisches Abschaltsystem integriert. Das System ist dazu bestimmt, den in Betrieb befindlichen Reaktor automatisch abzuschalten, bevor er in größerem Maß von Bodenerschütterungen durch starke Erdstöße beschädigt wird. Diese Norm legt die Mindestanforderungen für die Auslegung des seismischen Abschaltsystems und dessen Bestandteilen fest, die in einem Kernkraftwerk zur Entschärfung seismischer Auswirkungen verwendet werden. Sie ist sowohl für Neubauten als auch auf die Verbesserung von in Betrieb befindlichen Anlagen anwendbar. Die Norm kann auch für die Auslegung anderer Arten kerntechnischer Anlagen verwendet werden, deren Normalbetrieb im Fall starker seismischer Bewegungen unterbrochen werden muss. Einige Beispiele für die praktische Umsetzung eines seismischen Abschaltsystems sind im Anhang der Norm angegeben.
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