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Norm [AKTUELL]

DIN ISO 12219-5:2014-10

Innenraumluft von Straßenfahrzeugen - Teil 5: Screeningverfahren für die Bestimmung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen - Statisches Prüfkammer-Verfahren (ISO 12219-5:2014)

Englischer Titel
Interior air of road vehicles - Part 5: Screening method for the determination of the emissions of volatile organic compounds from vehicle interior parts and materials - Static chamber method (ISO 12219-5:2014)
Ausgabedatum
2014-10
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
32

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Ausgabedatum
2014-10
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
32
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/2202685

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Kurzreferat
Dieser Teil der ISO 12219 gibt Handlungsanweisungen zu einem prüfkammerbasierten statischen Headspace-Verfahren für die Messung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen, die aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen in die Fahrgastzellenluft diffundieren können. Mit dem statischen Prüfkammerverfahren wird beabsichtigt, charakteristische Emissionsdaten von Bauteileinzelkomponenten bis hin zu Baugruppenemissionen zu liefern. Es werden auch Anforderungen an die Emissionsprüfkammer, die Vorbereitung der Prüfstücke, die Anschlüsse der Probenahmegeräte für die organischen Dämpfe und die Prüfbedingungen festgelegt. Dieses Verfahren dient der Bewertung von neuen Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen, kann aber prinzipiell auch für Bauteile aus gebrauchten Fahrzeugen verwendet werden. Das spezifizierte analytische VOC-Messverfahren ist für die Bestimmung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) im Konzentrationsbereich von weniger als einem Mikrogramm je Kubikmeter bis hin zu mehreren Milligramm je Kubikmeter validiert. Das Verfahren eignet sich für die Messung von nicht-polaren bis leicht-polaren VOC im Flüchtigkeitsbereich von n-C6 bis n-C16.
Einführungsbeitrag

In der Industrie werden flüchtige organische Verbindungen (VOC) vielseitig verwendet und können dadurch aus vielen Alltagsprodukten und -materialien emittiert werden. Sie haben aufgrund der Tatsache, dass sie einen Einfluss auf die Innenraumluftqualität haben, in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erhalten. Die Leute verbringen - in der Rangfolge nach Wohnung und Arbeitsplatz - einen großen Teil der Zeit in ihren Fahrzeugen. Deshalb ist es notwendig, umfassende und belastbare Informationen über die Arten der organischen Verbindungen in der Innenraumluft der Fahrzeuge und auch deren Konzentrationen zu erhalten. Als ein Teil von Maßnahmen zur Erreichung von akzeptablen Innenraumluftqualitäten ist es wichtig, die Materialemissionen aus den Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen zu bestimmen und - wenn nötig - auf ein akzeptables Maß zu reduzieren. Dieser Teil der ISO 12219 ist eine Prüfnorm für den Umweltschutzbereich; er gibt Handlungsanweisungen zu einem prüfkammerbasierten statischen Headspace-Verfahren für die Messung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen, die aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen in die Fahrgastzellenluft diffundieren können. Mit dem statischen Prüfkammerverfahren wird beabsichtigt, charakteristische Emissionsdaten von Bauteileinzelkomponenten bis hin zu Baugruppenemissionen zu liefern. Es werden auch Anforderungen an die Emissionsprüfkammer, die Vorbereitung der Prüfstücke, die Anschlüsse der Probenahmegeräte für die organischen Dämpfe und die Prüfbedingungen festgelegt. Dieses Verfahren dient der Bewertung von neuen Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen, kann aber prinzipiell auch für Bauteile aus gebrauchten Fahrzeugen verwendet werden. Das statische Prüfkammer-Verfahren erlaubt auch die Erhebung von Diffusionsdaten einer Bauteileinzelkomponente von Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen, ohne diese zu zerschneiden. Es kann zur Verifizierung der Korrelation zwischen einem Materialprüfverfahren und einem Bauteilprüfverfahren verwendet werden. Die einzelnen Messverfahren für die Bestimmung der VOC-Emissionen aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen, wie das Probenbeutel- (DIN ISO 12219-2), das Mikroprüfkammer- (DIN ISO 112219-3), das Kleinprüfkammer-Verfahren (DIN ISO 12219-4) sowie das statische Prüfkammer-Verfahren, ergänzen sich gegenseitig. Das spezifizierte analytische VOC-Messverfahren ist für die Bestimmung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) im Konzentrationsbereich von weniger als einem Mikrogramm je Kubikmeter bis hin zu mehreren Milligramm je Kubikmeter validiert. Das Verfahren eignet sich für die Messung von nicht-polaren bis leicht-polaren VOC im Flüchtigkeitsbereich von n-C6 bis n-C16. Einige sehr flüchtige Verbindungen (VVOC) und schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC) können ebenfalls analysiert werden. Dieser Teil der ISO 12219 bietet Dritten - Prüflaboratorien und Herstellern - eine Vorgehensweise für: - den Vergleich der Emissionen von verschiedenen Bauteileinzelkomponenten in der Baugruppe im Hinblick auf spezifische VOC-Emissionen, - Bewertung und Sortierung spezifischer Bauteileinzelkomponenten im Hinblick auf spezifische VOC-Emissionsdaten, - Erstellung spezifischer VOC-Emissionsdaten zur Aufstellung und Verifizierung einer Korrelation zwischen einem Materialprüfverfahren und einem Baugruppenprüfverfahren, - Prototypbewertungen von gering-emittierenden Bauteileinzelkomponenten während der Entwicklung. Das Prinzip der Prüfung ist die Bewertung der VOC- und Carbonylemissionraten von Bauteileinzelkomponenten unter festgelegten Temperatur- und Durchmischungsbedingungen. Es handelt sich um ein statisches Prüfkammer-Verfahren, bei dem eine gute Luftdurchmischung zugrunde gelegt wird. Die Probe wird in einer Emissionsprüfkammer unter gereinigter Luft für eine bestimmte Zeit und bei einer festgelegten Temperatur inkubiert. Während der Inkubationsdauer wird die Luft innerhalb der Emissionsprüfkammer mithilfe eines inerten Ventilators durchmischt. Die Luft in der Emissionsprüfkammer wird nach Erreichen der Äquilibrierung oder nach der Zeit, bei der die Massen/Konzentrationen der VOC und Carbonylverbindungen in der Gasphase zu bestimmen sind, gesammelt und analysiert. Diese Daten werden dann zur Charakterisierung der Bauteileinzelkomponenten von den Fahrzeuginnenraumausstattungen im Hinblick auf ihre relativen Emissionsraten verwendet. Das Dokument richtet sich an Vertreter der Automobil-, der Automobilzulieferer- und der chemischen Industrie sowie Vertreter von Prüfstellen und Aufsichtsbehörden. Die Internationale Norm wurde von der Gemeinsamen Arbeitsgruppe ISO/TC 22-ISO/TC 146/SC 6/WG 13 (JWG 13) "Determination of volatile organic components in car interiors" der Technischen Komitees ISO/TC 22 "Road vehicles" und ISO/TC 146 "Air quality", Subcommittee (SC 6) "Indoor air", erarbeitet. Obmannschaft und Sekretariat der JWG 13 liegen bei Deutschland. Das zuständige deutsche Gremium ist der NA 134-04-04-15 UA "Autoinnenraum". An der Erstellung dieser Norm waren der Fachbereich IV "Umweltmesstechnik" der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN-Normenausschuss KRdL sowie der Arbeitskreis "Innenraumemission" des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) maßgeblich beteiligt.

Inhaltsverzeichnis
ICS
13.040.20, 43.020
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/2202685

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