Kurzreferat
Die Richtlinie ist anwendbar auf unterschiedliche am Markt existierende organisatorische Ausprägungen eines Integrated Facility Managements: Interne Leistungserbringung durch eigene Teams des Immobiliennutzers, Fremdvergabe der Leistungen an externe Partner sowie Mischformen, sogenannte Integrated FM-Hybridmodelle. Veränderungen bei gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben, wie z. B. der Betreiberverantwortung, zulässigen Treibhausgasemissionen von Gebäuden, technologischen Entwicklungen wie Digitalisierung und Einsatz von KI oder internationalen Weiterentwicklungen im Integrated Facility Management sowie weiteren externen Faktoren haben Einfluss auf die Priorisierung und Beschreibung der Erfolgsfaktoren für die Einführung eines Integrated FM. Daraus können neue Rollenbilder oder Prozesse im Integrated FM entstehen. Die Richtlinie berücksichtigt die sich heute auf dem deutschen Markt etablierten Integrated FM-Modelle. Sie hat den Anspruch, in dem sich schnell bewegenden Markt eine Richtung und einen weitgefassten Standard für die Marktteilnehmer im Integrated FM aufzuzeigen. Sie wird bedarfsinduziert aktualisiert, um die jeweils neuesten Entwicklungen im globalen und lokalen Integrated FM und die konkreten Auswirkungen auf den deutschen Markt zu berücksichtigen und zu beschreiben.