Kurzreferat
Fluiddynamische Berechnungen finden in verschiedenen Bereichen der Gebäudetechnik Anwendung, um Eigenschaften und Effekte von Luft-, Gas- oder Flüssigkeitsströmungen zu analysieren. Sie dienen unter anderem der Steigerung der Energieeffizienz, der Vorhersage und Optimierung der thermischen und akustischen Behaglichkeit sowie der Prüfung und Dimensionierung sicherheitsrelevanter Prozesse und Einrichtungen (z. B. Ausbreitung von Schadstoffen oder Aerosolen, Brandschutz, Explosionsschutz, Hygiene). Darüber hinaus unterstützen sie die Dimensionierung gebäudetechnischer Komponenten.Diese Richtlinie bietet Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Nutzern von Berechnungsergebnissen eine Orientierungshilfe für die Beauftragung und Anwendung von CFD-Methoden in der Gebäudetechnik. Sie gibt einen Überblick über gängige Rechenmethoden und liefert Hinweise für den sachgerechten und zuverlässigen Einsatz numerischer Strömungssimulationen. Die Richtlinie legt Anforderungen an die Durchführung numerischer Strömungssimulationen (CFD) fest, um die Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit der Ergebnisse zu verbessern. Gleichzeitig berücksichtigt sie die dynamische Weiterentwicklung von Programmen und Methoden, ohne positive Innovationen durch Festlegungen zu behindern.