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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN]
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In diesem Norm-Entwurf wird eine Methode für die Bestimmung des Gesamtbromgehalts einer Probe durch deren Verbrennung unter hydrolytischen Bedingungen bei hohen Temperaturen in Gegenwart von Sauerstoff und anschließender Analyse des Bromid-Anions durch Ionenchromatographie beschrieben. Die Methode kann auf feste und flüssige Proben mit einem Bromgehalt zwischen 10 mg/kg und 1 500 mg/kg oder weniger angewendet werden. Da Hersteller elektrischer und elektronischer Geräte verschiedene Arten verwendungsbeschränkter bromierter Flammschutzmittel einsetzen, woraus sich ein Bromgehalt oberhalb einer bestimmten Konzentration ergibt, wird angenommen, dass die Verwendung einer schnellen und kostengünstigen Methode zur Überblicksanalyse es zulassen sollte, zu bestimmen, ob die Probe gefährliche Substanzen (PBB, PBDE oder HBCDD) enthält oder nicht. Die heutzutage üblichen von Prüflaboratorien eingesetzten Prüfmethoden zur Brombestimmung können in vier Klassen eingeteilt werden, in Abhängigkeit von der Vorbehandlungsmethode zur Veraschung der Proben durch Sauerstoffeintrag. Die klassischen Methoden verwenden hierzu Sauerstoff im Kolben oder Sauerstoff in einer Aufschlussbombe. Auch gibt es eine Methode der mikrowelleninduzierten Verbrennung, bei der die Proben in der Mikrowelle vorbehandelt werden, sowie eine Verbrennungsmethode in einem elektrischen Ofen, die in der Verbrennungsaufschluss-Ionenchromatographie eingesetzt wird, wobei die Gase der veraschten Probe in einem Absorptionsrohr gesammelt werden, wenn sie aus dem Verbrennungsofen kommen. Das durch eine der vorgenannten Vorbehandlungsmethoden gebildete Bromid kann mit manuellen oder automatischen Methoden der instrumentellen analytischen Chemie gemessen werden. Die hauptsächlich hierfür verwendeten analytischen Methoden sind Atomabsorptionsspektroskopie (AAS), Atomemmissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-AES), Massenspektroskopie mit Induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS), Ionenchromatographie (IC) sowie eine auf einer Potentialdifferenz basierende Titrationsmethode. Die in diesem Norm-Entwurf beschriebenen Prozesse sind dafür bestimmt, die größtmögliche Genauigkeit und Präzision für Bromkonzentrationen im Bereich 10 mg/kg bis 1 500 mg/kg zu erreichen. Zuständig ist das K 191 "Umweltschutz und Nachhaltigkeit" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.
Dokument wurde ersetzt durch DIN EN 62321-3-2:2014-10; VDE 0042-1-3-2:2014-10 .