Reparatur von Schäden an LWL-Trassen

Norm-Entwurf [VORBESTELLBAR]

DIN 40409:2026-02 - Entwurf

Reparatur von Schäden an LWL-Trassen

Englischer Titel
Repair of damage to fibre-optic lines
Erscheinungsdatum
2026-01-30
Ausgabedatum
2026-02
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
24

ab 112,80 EUR inkl. MwSt.

ab 105,42 EUR exkl. MwSt.

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Erscheinungsdatum
2026-01-30
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2026-02
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Deutsch
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24

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Einführungsbeitrag

Dieses Dokument legt die Verfahren fest, die zur Reparatur von Schäden an Lichtwellenleiterkabeltrassen durchzuführen sind. Nicht durch dieses Dokument abgedeckt sind Schäden, die durch die Lieferung, Einbau und/oder Montage von fehlerhaftem Material entstehen. Eine Lichtwellenleiterkabeltrasse kann bestehen aus: - Kabelschutzrohren und anderen Kabelführungssystemen; - Glasfaserkabel (im Kabelführungssystem, direkt erdverlegt oder oberirdisch installiert an Masten). Die hier beschriebenen Elemente sind in VDE 0800-720 beschrieben. Die Reparatur von Schäden an Endverschlüssen und Verteilerpunkten wie dem Point-of-Presence, Schacht, Kabelverzweiger und Muffe werden in diesem Dokument nicht betrachtet. Ein Dokument, dass diese Reparaturmöglichkeiten beschreibt und das in Ergänzung zu diesem Dokument angewendet werden muss, ist zurzeit in der Entstehung im K 662 der DKE. In Abhängigkeit der Installationsart und der verschiedenen Schadensszenarien werden Verfahren vorgeschlagen, um die Betriebsfähigkeit kurzfristig wieder zu gewährleisten. Verfahren zur langfristigen Reparatur mit dem Ziel die Leistungsfähigkeit der Strecke wie vor dem Schadensfall wieder zu erreichen werden beschrieben. Die festgelegten Reparaturverfahren gelten für alle Installationsumgebungen, ausgenommen Lichtwellenleiter-Erdseile (OPGW) oder Lichtwellenleiter-Phasenseile (OPPC). Schäden an Kabeltrassen werden täglich verursacht. Dabei sind die Ursachen vielfältig. Dieses Dokument adressiert deshalb nicht die Ursache des Schadens, sondern es werden die Schadensbilder in Szenarien gruppiert. Für die diese Schäden dann eindeutige Möglichkeiten der kurzfristigen, vorläufigen und endgültigen Reparatur vorgegeben werden. Dabei sind eindeutige Kriterien festgelegt und mit allen im Markt vertretenen, interessierten Gruppen abgestimmt worden. Ziel war es Unstimmigkeiten bei der Betrachtung der Schäden und der technisch und wirtschaftlich sinnvollen Reparatur festzulegen und so die Streitigkeiten im Schadensfall zu minimieren. Dieses Dokument ist auf die in Deutschland üblichen Installationsumgebungen abgestimmt.

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