Zerstörungsfreie Prüfung - Wirbelstromprüfung - Innenprüfung von Wärmetauscherrohren - Teil 4: Fernfeldverfahren für Rohre aus ferromagnetischen Werkstoffen

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DIN 54018-4:2026-08 - Entwurf

Zerstörungsfreie Prüfung - Wirbelstromprüfung - Innenprüfung von Wärmetauscherrohren - Teil 4: Fernfeldverfahren für Rohre aus ferromagnetischen Werkstoffen

Englischer Titel
Non-destructive testing - Eddy current testing - Testing of heat exchanger tubes from the inside - Part 4: Remote field technique for tubes made of ferromagnetic material
Erscheinungsdatum
2026-07-10
Ausgabedatum
2026-08
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
15

ab 74,80 EUR inkl. MwSt.

ab 69,91 EUR exkl. MwSt.

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Einführungsbeitrag

Dieses Dokument legt die Anforderungen an die Fernfeld-Wirbelstromprüfung von Wärmetauscherrohren aus ferromagnetischen Werkstoffen unter Verwendung von Innendurchlaufsensoren fest. Diese Prüfung findet typischerweise an eingebauten Wärmetauscherrohren statt, kann jedoch auch an nicht eingebauten Rohren eingesetzt werden. Die Prüfung kann sowohl direkt nach der Herstellung als auch zur Betriebsprüfung während der Einsatzphase erfolgen. Das Ziel der Fernfeld-Wirbelstromprüfung im Sinne dieses Dokumentes ist der Nachweis von Wanddicken-minderungen, die von der Innen- oder Außenseite der Rohrwand ausgehen, sowie die Bestimmung dieser Wanddicken¬minderung in Prozent der nominellen Wanddicke. Typische Ursachen dieser Wanddicken-minderungen sind Korrosion, Erosion sowie chemischer Abtrag. Risse lassen sich mit dem hier beschriebenen Verfahren nur bedingt nachweisen. Dieses Dokument ist anwendbar beim Einsatz von speziellen Innendurchlaufsensoren in Absolut- oder Differenzschaltung. Dieses Dokument ist nicht für den Einsatz von Tast-, Segment-, Rotier- und Arraysonden anwendbar. Das hier beschriebene Fernfeld-Wirbelstromprüfverfahren ist geeignet zur Prüfung von nichtleitend beschichteten und unbeschichteten Wärmetauscherrohren aus ferromagnetischen Werkstoffen (z. B. Stahl, Nickel, Duplex, Monel). Diese Rohre haben üblicherweise einen Außendurchmesser von 10 mm … 75 mm und Wandstärken bis 6 mm. Bei Rohren mit einer Beschichtung von innen wird berücksichtigt, dass der Füllfaktor des Sensors geringer wird und dadurch eine schlechtere Nachweiswahrscheinlichkeit für Fehlstellen die Folge sein kann. Großflächiger Abtrag lässt sich mit dieser Methode besonders gut beurteilen. Lokale Wanddickenminderungen lassen sich erst ab einer gewissen Größe nachweisen und bewerten. Hier arbeitet die Methode mit Gleichfeldvormagnetisierung für den Nachweis empfindlicher. Es werden Prüftechniken, Anforderungen an das Prüfsystem, Durchführung der Prüfung sowie die Dokumentation der Prüfung festgelegt. Ziel dieses Dokumentes ist es, die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit von wiederkehrenden Prüfungen sicherzustellen. Dieses Dokument wurde vom Arbeitsausschuss NA 062-11-13 AA "Elektromagnetische Prüfverfahren" im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP) erarbeitet.

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