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Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel - Feststellung der äußeren Beschaffenheit; Deutsche Fassung EN 1425:1999/prA1:2005

Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN]

DIN EN 1425/A1:2005-10 - Entwurf

Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel - Feststellung der äußeren Beschaffenheit; Deutsche Fassung EN 1425:1999/prA1:2005

Englischer Titel
Bitumen and bituminous binders - Characterization of perceptible properties; German version EN 1425:1999/prA1:2005
Ausgabedatum
2005-10
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
4

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Einführungsbeitrag

Die europäischen Norm-Entwürfe wurden im CEN/TC 336 "Bitumenhaltige Bindemittel" unter intensiver deutscher Mitarbeit des Arbeitsausschusses NMP 332/NABau/FGSV 7.1.0.1 "Bitumen; Prüfverfahren und Anforderungen für die Bindemittel" der Normenausschüsse Materialprüfung (NMP) und Bauwesen (NABau) erstellt.

DIN EN 1425/A1 (Entwurf):

Der Norm-Entwurf enthält Änderungen zum Untersuchungsort und Warnhinweis zur Erhaltung der Gesundheit des Prüfers.

DIN EN 1426 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der Konsistenz von Bitumen und bitumenhaltigen Bindemitteln festgelegt. Das übliche Verfahren ist zur Messung von Penetrationen bis höchstens 330 x 0,1 mm beschrieben. Werden Penetrationen erwartet, die über diesen Wert hinausgehen, sind abweichende Prüfparameter erforderlich. Gemessen wird die Penetration einer genormten Nadel in die temperierte Untersuchungsprobe.

DIN EN 1427 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung des Erweichungspunktes von Bitumen und bitumenhaltigen Bindemitteln im Bereich von 30 °C bis 150 °C festgelegt.

Zwei in geschulterte Ringe aus Kupfer-Zink-Legierung gegossene Bitumenschichten werden mit kontrollierter Temperaturänderung in einem Flüssigkeitsbad erwärmt, wobei jede Schicht eine Stahlkugel trägt. Der Erweichungspunkt wird als Mittelwert der Temperaturen angegeben, bei denen die beiden Bitumenschichten so weit erweicht sind, dass die vom bitumenhaltigen Bindemittel eingeschlossenen Kugeln die festgelegte Messstrecke zurückgelegt haben.

DIN EN 12591 (Entwurf):

Mit dem Norm-Entwurf wird ein Rahmenwerk für die Spezifizierung der Eigenschaften und der entsprechenden Prüfverfahren für Straßenbaubitumen zur Verfügung gestellt, die für den Bau und die Instandhaltung von Straßen, Flugplätzen und sonstigen befestigten Flächen geeignet sind. In dem Rahmenwerk werden in Übereinstimmung mit dem Mandat M/124 der EG-Bauprodukte-Richtlinie 89/106/EWG drei grundlegende Anforderungen berücksichtigt:

  • die Konsistenz bei mittlerer Verarbeitungstemperatur
  • die Konsistenz bei erhöhter Verarbeitungstemperatur
  • die Dauerhaftigkeit der Konsistenz.

Mit der Prüfung der drei vorgenannten wesentlichen Eigenschaften von Straßenbaubitumen wird auch ein Hinweis darauf gegeben, ob dessen spezifische Kohäsionseigenschaften für die übliche Verwendung angemessen sind.

DIN EN 12592 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung des Löslichkeitsgrades von bitumenhaltigen Bindemitteln mit wenig oder keinen mineralischen Bestandteilen in einem bestimmten Lösemittel festgelegt; ausgenommen sind wiedergewonnene bitumenhaltige Bindemittel aus Asphaltmischungen. Für Schiedsprüfungen wird als Lösemittel Toluen verwendet.

Eine Probe eines bitumenhaltigen Bindemittels wird in einem Lösemittel gelöst und durch eine Glaspulverschicht in einem Filtertiegel filtriert. Die unlösliche Substanz wird gewaschen, getrocknet und gewägt.

DIN EN 12593 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung des Brechpunktes nach Fraaß festgelegt, der ein Maß für die Sprödigkeit von Bitumen und bitumenhaltigen Bindemitteln bei niedrigen Temperaturen darstellt.

Eine Probe eines bitumenhaltigen Bindemittels wird in gleichmäßiger Dicke auf ein Metallblech aufgebracht. Dieses Prüfblech wird einer konstanten Abkühlgeschwindigkeit und wiederholten Biegungen bis zum Bruch der Bindemittelschicht unterworfen; die Temperatur, bei der sich der erste Riss zeigt, wird als Brechpunkt nach Fraaß angegeben.

DIN EN 12594 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Vorbereitung von Proben von Bitumen und bitumenhaltigen Bindemitteln zur Prüfung ihrer Eigenschaften festgelegt.

DIN EN 12595 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der kinematischen Viskosität von bitumenhaltigen Bindemitteln bei 60 °C und 135 °C im Bereich von 6 mm2/s bis 300 000 mm2/s festgelegt. Das Verfahren gilt nicht für Bitumenemulsionen. Wenn die Dichte des Materials bekannt ist oder bestimmt werden kann, können die erhaltenen Ergebnisse zur Berechnung der dynamischen Viskosität verwendet werden.

Bestimmt wird die Zeit, die ein bestimmtes Volumen einer Flüssigkeit benötigt, um bei innerhalb enger Grenzen geregelter Temperatur und genau nachvollziehbarem Druck durch ein kalibriertes Glas-Kapillar-Viskosimeter zu fließen. Die kinematische Viskosität wird durch Multiplikation der gemessenen Ausflusszeit in Sekunden mit dem Kalibrierungsfaktor des Viskosimeters berechnet.

DIN EN 12596 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der dynamischen Viskosität von bitumenhaltigen Bindemitteln mithilfe eines Vakuum-Kapillar-Viskosimeters bei 60 °C im Bereich von 0,0036 Pa/s bis über 580 000 Pa/s festgelegt. Das Verfahren gilt nicht für Bitumenemulsionen.

Bestimmt wird die Zeit, die ein bestimmtes Volumen einer Flüssigkeit benötigt, um mittels Vakuum bei innerhalb enger Grenzen geregelten Vakuum- und Temperaturbedingungen durch ein Kapillarrohr zu fließen. Die Viskosität wird durch Multiplikation der Durchflusszeit in Sekunden mit dem Kalibrierungsfaktor des Viskosimeters berechnet.

DIN EN 12606-1 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf wird ein Verfahren zur Bestimmung des Paraffingehaltes von Bitumen und bitumenhaltigen Bindemitteln nach dem DIN-Verfahren festgelegt.

Das in Bitumen enthaltene Paraffin wird in dem bei einem festgelegten Destillationsverfahren erhaltenen Destillat bestimmt.

DIN EN 12607-1 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der kombinierten Wirkungen von Wärme und Luft auf einen rollierenden, dünnen Film aus Bitumen oder bitumenhaltigem Bindemittel festgelegt, mit dem die Verhärtung eines bitumenhaltigen Bindemittels während des Mischvorgangs in einer Asphaltmischanlage simuliert wird.

Das Verfahren ist nicht anwendbar auf

  • einige modifizierte Bindemittel
  • Bindemittel, deren Viskosität zu hoch ist, sodass sich kein rollierender Film erzeugen lässt.

DIN EN 12607-2 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der kombinierten Wirkungen von Wärme und Luft auf eine dünne Schicht aus Bitumen oder bitumenhaltigem Bindemittel beschrieben, mit dem die Verhärtung eines bitumenhaltigen Bindemittels während des Mischvorgangs in einer Asphaltmischanlage simuliert wird.

Ein Film eines bitumenhaltigen Bindemittels wird in einer Wärmekammer für eine bestimmte Zeit auf eine festgelegte Temperatur erwärmt. Die Wirkungen von Wärme und Luft werden anhand der Masseänderung und der Änderung der Eigenschaften des bitumenhaltigen Bindemittels durch die Messung vor und nach der Verweilzeit in der Wärmekammer bestimmt.

DIN EN 12607-3 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der kombinierten Wirkungen von Wärme und Luft auf eine bewegte dünne Schicht aus Bitumen oder bitumenhaltigem Bindemittel festgelegt, mit dem die Verhärtung eines bitumenhaltigen Bindemittels während des Mischvorgangs in einer Asphaltmischanlage simuliert wird.

Eine sich bewegende dünne Schicht eines bitumenhaltigen Bindemittels wird für eine bestimmte Zeit bei festgelegter Temperatur im rotierenden Kolben eines Rotationsverdampfers erwärmt. Die Rotation bewirkt, dass die Substanz in der Probenoberfläche ständig ausgetauscht und eine Hautbildung verhindert wird. Die Wirkungen von Wärme und Luft werden anhand der Masseänderung oder der Änderungen der Eigenschaften des bitumenhaltigen Bindemittels durch die Messung vor und nach der Verhärtung bestimmt.

DIN EN 15322 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf sind die Anforderungen an die Gebrauchseigenschaften von verschnittenen und gefluxten bitumenhaltigen Bindemitteln festgelegt, die für die Verwendung beim Bau und der Instandhaltung von Straßen, Flugplätzen und sonstigen befestigten Flächen geeignet sind.

Der Norm-Entwurf gilt für nicht modifizierte und polymermodifizierte bitumenhaltige verschnittene oder gefluxte Materialien.

DIN EN 15323 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein beschleunigtes Alterungs- und Behandlungsverfahren für Bitumen, bitumenhaltige Bindemittel und Bitumenmastix festgelegt. Das Verfahren umfasst die Alterung mit rotierendem Zylinder (RCA), d. h. die Alterung des Bindemittels bei gemäßigten Temperaturen in einem großen Zylinder, der unter einem Sauerstoffstrom in einer Wärmekammer rotiert. Die für dieses Alterungsverfahren zu verwendenden Proben sind zuvor so herzustellen, dass sie sich in dem für die Aufbringung auf die Straße geltenden Zustand befinden.

Das Verfahren ist auch auf modifizierte Bindemittel und Bitumenmastix anwendbar.

Ein rotierender Bindemittelfilm wird für eine bestimmte Zeit bei einer festgelegten Drehzahl und unter einem festgelegten Sauerstoffstrom auf eine festgelegte Temperatur erwärmt. Das dient dazu, die Veränderungen zu simulieren, denen das Bindemittel während der Nutzung in der Fahrbahnbefestigung unterliegt. Die Auswirkungen dieses Alterungsverfahrens werden nach der Prüfung am Restbindemittel bewertet. Da jedoch nach unterschiedlicher Expositionsdauer auch Zwischenproben entnommen werden können, kann der Alterungsprozess auf der Grundlage einer kinetischen Herangehensweise überwacht werden.

DIN EN 15324 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist die Bestimmung der Äquiviskositätstemperatur an Proben von Bitumen oder bitumenhaltigem Bindemittel basierend auf einer festgelegten praxisbezogenen niedrigen Scherviskosität mithilfe eines dynamischen Scher-Rheometers im niederfrequenten Oszillationsmodus beschrieben. Die in dieser Bindemittelprüfung gemessene Äquiviskositätstemperatur ist als Leistungsindikator für den Teilbeitrag des bitumenhaltigen Bindemittels zum Widerstand einer Schicht aus verdichtetem Asphaltmischgut bei erhöhten Temperaturen der Fahrbahndecke und unter Nutzungsbedingungen gegen Spurrinnenbildung anzusehen. Das Prüfverfahren ist auf nicht gealterte, gealterte und wiedergewonnene bitumenhaltige Bindemittel, einschließlich polymermodifizierter Bindemittel (PmB), anwendbar.

DIN EN 15325 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist die Bestimmung der Nullscherviskosität für Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel beschrieben. Unter diesen Bedingungen stellt die ZSV einen geeigneten Indikator zur Bewertung des anteiligen Beitrags von bitumenhaltigen Bindemitteln (einschließlich polymermodifizierten Bindemitteln) zum Widerstand von Fahrbahnbefestigungsschichten aus Asphalt gegen Spurrinnenbildung dar. Die Bestimmung der ZSV ist mithilfe eines Schubspannungs-Rheometers im Kriechmodus beschrieben. Dieses Verfahren ist auf nicht gealterte, gealterte und wiedergewonnene bitumenhaltige Bindemittel, einschließlich polymermodifizierter Bindemittel, anwendbar.

DIN EN 15326 (Entwurf):

In dem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Bestimmung der relativen Dichte und der Dichte von bitumenhaltigen Bindemitteln mithilfe des Pyknometerverfahrens mit Kapillarstopfen festgelegt.

Die Massen gleicher Volumina bitumenhaltiger Probe und Prüfflüssigkeit werden miteinander verglichen. Gleiche Volumina werden durch Verwendung des Pyknometers sichergestellt, wenn dieses

  • so weit gefüllt wird, dass es überläuft
  • so lange in ein auf der Prüftemperatur gehaltenes Bad gestellt wird, dass das Gleichgewicht erreicht wird.

Das kalibrierte Pyknometer wird zu etwa drei Viertel seines Fassungsvermögens mit dem zu prüfenden Bindemittel gefüllt und mit dem Stopfen gewogen. Danach wird das Pyknometer mit einer Prüfflüssigkeit gefüllt und erneut gewägt. Aus den unterschiedlichen Massen sind die relative Dichte und die Dichte zu berechnen.

Inhaltsverzeichnis

ICS

75.140, 91.100.50
Ersatzvermerk

Dokument wurde ersetzt durch DIN EN 1425:2006-04 , DIN EN 1425:2012-07 .

Änderungsvermerk

Gegenüber DIN EN 1425:1999-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Ort der Untersuchung der Analysenprobe in 6.1 hinzugefügt; b) Warnvermerk in 6.4 geändert.

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