Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN]
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Dieser Teil der IEC 60079 enthält die spezifischen Anforderungen für die Projektierung, die Auswahl und die Errichtung von elektrischen Anlagen in explosionsfähigen Atmosphären. Wenn das Gerät auch gegen andere Umgebungsbedingungen, zum Beispiel gegen das Eindringen von Wasser oder gegen Korrosion, geschützt sein soll, dann können zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich sein. Diese angewendeten Schutzmaßnahmen sollten die Eignung des Gehäuses nicht nachteilig beeinflussen. Die Anforderungen dieses Norm-Entwurfs gelten nur für den Einsatz von Geräten unter normalen oder nahezu normalen atmosphärischen Bedingungen. Bei anderen Bedingungen können zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein. Beispielsweise können die meisten entflammbaren Werkstoffe und viele Werkstoffe, die als nicht entflammbar angesehen werden, unter den Bedingungen der Sauerstoffanreicherung intensiv brennen. Weitere Vorsichtsmaßnahmen können auch beim Einsatz von elektrischen Geräten unter den Bedingungen von extremer Temperatur und extremem Druck erforderlich sein. Derartige Vorsichtsmaßnahmen liegen außerhalb des Anwendungsbereiches des vorliegenden Norm-Entwurfs. Diese Anforderungen ergänzen die Anforderungen für die Errichtung in nichtexplosionsgefährdeten Bereichen. Dieser Norm-Entwurf gilt für alle elektrischen Geräte, einschließlich fest installierter, tragbarer, transportabler und in der Hand zu haltender, und dauerhaft oder zeitweilig installierten Anlagen. Er gilt für Anlagen aller Spannungen. Dieser Norm-Entwurf gilt nicht für: - elektrische Anlagen in schlagwettergefährdeten Grubenbauen; - explosivstoffgefährdete Situationen, zum Beispiel Herstellung und Verarbeitung von Explosivstoffen; - Räume für medizinische Zwecke; - elektrische Anlagen in Bereichen, wo die Gefahr von hybriden Gemischen aus brennbarem Staub mit explosionsfähigem Gas, Dampf oder Nebel ausgeht. Dieser Norm-Entwurf berücksichtigt auch etwaige Risiken nicht, die auf der Emission von entzündbarem oder giftigem Gas aus dem Staub entstehen. Zuständig ist das K 235 "Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.
Dokument wurde ersetzt durch DIN EN 60079-14:2014-10; VDE 0165-1:2014-10 , DIN EN 60079-14:2012-12; VDE 0165-1:2012-12 .
Gegenüber DIN EN 60079-14 (VDE 0165-1):2009-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Generell bessere Integration der Anforderungen für Staub; b) Aufnahme der Definition für "ta"; c) Ergänzung des Begriffes "zugehöriges Betriebsmittel"; d) Aufnahme einer Definition für RFID (Radiofrequenzidentifizierung); e) Aufnahme der Erstprüfung in 4.3; f) Ergänzung der Kurzbezeichnungen in Tabelle 2 "Beziehung zwischen Zündschutzarten und EPLs"; g) Neustrukturierung und Ergänzung der Anforderungen an "Ex" Motoren in 5.11; h) Aufnahme von Anforderungen für die Auswahl von Zellen und Batterien in 5.14; j) Aufnahme von Anforderungen für die Auswahl von RFID-Tags in 5.15; k) Aufnahme von Anforderungen für die Auswahl von Gasmessgeräten in 5.16; l) Neustrukturierung und Ergänzung der Anforderungen zur elektrostatischen Aufladung in Anhängigkeit zum Geräteschutzniveau in Abschnitt 6.