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Dieser Teil der Normenreihe IEC 61643 gilt für Geräte zum Schutz vor Überspannung durch indirekte und direkte Wirkungen von Blitzeinschlägen oder anderen transienten Überspannungen, im Folgenden als Überspannungsschutzgeräte (SPDs) bezeichnet. Diese SPDs sind für den Anschluss an Stromkreise oder Betriebsmittel vorgesehen, die für bis zu 1000 V Wechselspannung (Effektivwert) oder 1500 V Gleichspannung bemessen sind. In dieser Norm sind Leistungs- und Sicherheitsanforderungen, Prüfungen und Bemessungswerte festgelegt. SPDs enthalten mindestens eine nichtliniare Komponente und sind dazu bestimmt, Überspannungen zu begrenzen und Impulsströme abzuleiten. Er beschreibt die allgemeinen Sicherheits- und Leistungsprüfungen für SPDs und umfasst die allgemeingültigen Anforderungen und Prüfverfahren für Überspannungsschutzgeräte sowohl für Wechselstrom- als auch Gleichstromanwendungen. Die neue Norm ersetzt damit zu großen Teilen die älteren Standards aus 2013. Nein, es gibt keine Einschränkungen im Anwendungsbereichs des Dokuments. Der neue Standard berücksichtigt aktuelle Technologien und führt neue Prüfungen für alle SPD-Produktstandards ein. Er definiert SPD-Klassen basierend auf den Prüfungen und behandelt unter anderem Nennwerte, Markierungen, Schaltbilder und thermische Sicherheit. Er berücksichtigt neue Technologien wie Varistoren, Funkenstrecken und Gasableiter sowie aktiv getriggerte SPDs und soll Konsistenz zwischen SPD-Produktstandards herstellen.