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Dieses Dokument legt ein Informationsmodell für Zustände, Dialogzustände und Alarme einschließlich ihrer Quittierung fest. Es baut auf grundlegenden Benachrichtigungen über Ereignisse nach DIN EN 62541-3, DIN EN 62541-4 und DIN EN 62541-5 auf und erweitert diese. Um besondere Bedürfnisse anderer Anwendungsgebiete abzudecken, kann dieses Informationsmodell auch erweitert werden. Dieser Teil von IEC 62541 legt die Darstellung von Alarmen und Zuständen in der OPC Unified Architecture (vereinheitlichte Architektur der plattformunabhängigen Kommunikation (OPC-UA)) fest. Darin eingeschlossen ist die Darstellung von Alarmen und Zuständen mittels des Informationsmodells im Adressraum des OPC-UA. Aspekte von Alarmsystemen, wie etwa Alarmphilosophie, Lebenszyklus, Alarmreaktionszeiten, Alarmtypen und viele andere Einzelheiten, werden nicht in diesem Dokument, sondern in Dokumenten wie IEC 62682 und ISA 18.2 behandelt. Gegenüber DIN EN IEC 62541-9:2021-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Parameter „Bemerkung“ zu Alarmzurückstellungsmethoden hinzugefügt; b) eine Methode wurde hinzugefügt, die es einem Client ermöglicht, die Mitglieder einer Gruppe abzurufen, da der Adressraum möglicherweise keine Instanzen von Alarmen bereitstellt; c) für alle Grenzwerte des Grenzwert-Alarmtyps wurden Totband-Merkmale hinzugefügt. Von diesem Typ sind alle anderen in diesem Issue beschriebenen Typen abgeleitet; d) es wurde Text hinzugefügt, der erklärt, dass die Deaktivierung von Alarmen in ISA 18.2 nicht mehr unterstützt wird und dass sie in dieser Spezifikation aus Gründen der Abwärtskompatibilität beibehalten wird, dass aber empfohlen wird, den Alarm nicht zu deaktivieren; e) optionale Schweregrade für Grenzwertalarme hinzugefügt; f) neuer Variablentyp „AlarmZustand“ hinzugefügt, der zum Sammeln von Alarminformationen für die Anzeige in Graphiken verwendet werden kann; g) Merkmal „SupportsFilterRetain“ hinzugefügt, um die Client-Filterung zu verbessern; h) „BedingungsUnterKlassenId“ und „BedingungsUnterKlassenNamen“ wurden aus der Definition von conditiontype entfernt, da sie jetzt in „BasisEreignisTyp“ definiert sind. OPC UA ist auf Software in der Fertigungsindustrie in Gebieten wie Feldgeräte, Leitsysteme, MES (Manufacturing Execution Systems) und ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) anwendbar. Diese Systeme sind zum Informationsaustausch und zum Leiten und Steuern für industrielle Prozesse vorgesehen. OPC UA definiert ein gemeinsames Infrastrukturmodell, um diesen Informationsaustausch zu ermöglichen.
Gegenüber DIN EN IEC 62541-9:2021-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Parameter „Bemerkung“ zu Alarmzurückstellungsmethoden hinzugefügt; b) eine Methode wurde hinzugefügt, die es einem Client ermöglicht, die Mitglieder einer Gruppe abzurufen, da der Adressraum möglicherweise keine Instanzen von Alarmen bereitstellt; c) für alle Grenzwerte des Grenzwert-Alarmtyps wurden Totband-Merkmale hinzugefügt. Von diesem Typ sind alle anderen in diesem Issue beschriebenen Typen abgeleitet; d) es wurde Text hinzugefügt, der erklärt, dass die Deaktivierung von Alarmen in ISA 18.2 nicht mehr unterstützt wird und dass sie in dieser Spezifikation aus Gründen der Abwärtskompatibilität beibehalten wird, dass aber empfohlen wird, den Alarm nicht zu deaktivieren; e) optionale Schweregrade für Grenzwertalarme hinzugefügt; f) neuer Variablentyp „AlarmZustand“ hinzugefügt, der zum Sammeln von Alarminformationen für die Anzeige in Graphiken verwendet werden kann; g) Merkmal „SupportsFilterRetain“ hinzugefügt, um die Client-Filterung zu verbessern; h) „BedingungsUnterKlassenId“ und „BedingungsUnterKlassenNamen“ wurden aus der Definition von conditiontype entfernt, da sie jetzt in „BasisEreignisTyp“ definiert sind.