Norm-Entwurf [VORBESTELLBAR]
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Dieser Norm-Entwurf legt Kennzeichnungen, Prüfungen und Anforderungen an Lithium-Akkumulatoren (-Sekundärzellen) und -batterien für industrielle Anwendungen einschließlich ortsfester Anwendungen fest. Dieses Dokument gilt für First-Life-Zellen und -Batterien. Wenn es eine IEC-Norm gibt, die Prüfbedingungen und Anforderungen für Zellen für spezielle Anwendungen festlegt und im Gegensatz zu diesem Norm-Entwurf steht, hat erstere Vorrang (z. B. IEC 62660 (alle Teile) über Straßenfahrzeuge). Weiterhin sind EESS und UPV, die Batterien mit elektrischer Energien mit höchstens 500 Wh verwenden, ausgeschlossen. Wiederverwendung, Zweckänderung, Second-Life-Verwendung oder ähnliches werden in diesem Dokument nicht berücksichtigt. Beispiele für Anwendungen, in denen Zellen und Batterien eingesetzt werden, die in den Anwendungsbereich dieses Norm-Entwurfs fallen, sind ortsfeste Anwendungen wie Telekommunikation, unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV), Speichersysteme für Elektroenergie (EES-System), Umschaltung der Stromversorgung, Notstromversorgung und ähnliche Anwendungen und ortsveränderliche Anwendungen wie Gabelstapler, Golfmobil, fahrerloses Flurförderzeug (en: automated guide vehicle, AGV), Eisenbahn und Schifffahrt, ausgenommen Straßenfahrzeuge. Weitere im Anwendungsbereich dieses Norm-Entwurfs liegende Anwendungen sind jene, die vom tragbaren Einsatz, wie in IEC 61960-3 festgelegt, ausgeschlossen sind.
Gegenüber DIN EN 62620 (VDE 0510-35):2023-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Konkretisierung des Anwendungsbereiches auf First-Life-Zellen und -Batterien; b) Erweiterung der systemischen Grenzen, Einbeziehung von BMS-Funktionen und Betriebsgrenzen im Batteriesystem; c) Erweiterung der normativen Verweise, Einbeziehung der IEC 62619; d) Bewertung des Alterungszustandes (engl. State of Health, SoH) und Haltbarkeit der Batterie.