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Messunsicherheiten und charakteristische Grenzen wie die Erkennungsgrenze, die Nachweisgrenze und die Grenzen des Überdeckungsintervalls, sowie der beste Schätzwert und die ihm zugeordnete Standardunsicherheit sind in der Metrologie allgemein und im Strahlenschutz von besonderer Bedeutung. Die Quantifizierung der Unsicherheit, die einem Messergebnis zuzuordnen ist, stellt eine Grundlage dar für das Vertrauen, das ein Individuum in das Messergebnis setzen kann. Konformität mit regulatorischen Grenzen, Richtwerten oder Referenzwerten kann nur durch Berücksichtigung und Quantifizierung aller Quellen der Unsicherheit gezeigt werden. Charakteristische Grenzen sind schließlich eine Grundlage für Entscheidungen unter Unsicherheit. Dieses Dokument behandelt speziell charakteristische Grenzen für eine nicht-negative Messgröße bei der Messung ionisierender Strahlung. Die nach diesem Dokument zu vorgegebenen Wahrscheinlichkeiten für falsche Entscheidungen festzulegenden Grenzen gestatten es, Nachweismöglichkeiten für eine Messgröße und den durch diese Messgröße quantifizierten physikalischen Effekt wie folgt zu beurteilen: - Die "Erkennungsgrenze" erlaubt eine Entscheidung darüber, ob der durch die Messgröße quantifizierte physikalische Effekt vorliegt; - Die "Nachweisgrenze" gibt an, welcher kleinste wahre Wert der Messgröße mit einem anzuwendenden Messverfahren noch nachgewiesen werden kann. Sie erlaubt damit eine Entscheidung darüber, ob das Messverfahren gestellten Anforderungen genügt und damit für den vorgesehenen Messzweck geeignet ist; - Die "Grenzen des Überdeckungsintervalls" schließen im Fall, dass das Vorliegen des physikalischen Effektes erkannt wird, ein Überdeckungsintervall ein, das mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit den wahren Wert der Messgröße enthält. Dieser Teil der Normenreihe behandelt elementare Anwendungen zählender Messungen, wie sie häufig im Bereich der Metrologie ionisierender Strahlung auftreten werden. Dieser Teil beschränkt sich auf Anwendungen, bei denen die Unsicherheiten auf der Grundlage des GUM (JCGM 2008) ermittelt werden können. Im Anhang A wird der spezielle Fall wiederholter zählender Messungen mit zufälligen Einflüssen und in Anhang B Messungen mit linearen analogen Ratemetern behandelt.
Gegenüber DIN EN ISO 11929-1 (VDE 0493-9291):2021-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Korrektur der internen Verweisungen innerhalb des Textes; b) Korrektur von Gleichung (3), Gleichung (A.5) und Gleichung (B.3); c) Korrektur der Definitionen von Erkennungsgrenze (3.12) und Nachweisgrenze (3.13); d) Aufnahme von ANMERKUNG 3 in 5.8 zur Klarstellung; e) Ergänzung der ANMERKUNG in 9.1; f) Korrektur des ersten Absatzes in ANMERKUNG 2 von Abschnitt 10; g) Korrektur des achten Absatzes in Anhang B.