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Norm-Entwurf
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Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 109-00-02 AA "Fernleitungssysteme - Spiegelausschuss zu ISO/TC 67/SC 2" im DIN-Normenausschuss Erdöl- und Erdgasgewinnung (NÖG). Der kathodische Korrosionsschutz von Rohrleitungen wird durch die Einspeisung einer ausreichenden Menge von Gleichstrom in die äußere Oberfläche von Rohrleitungen erreicht, sodass das Stahl/Elektrolyt-Potential auf Werte abgesenkt ist, bei denen die Außenkorrosion auf eine vernachlässigbare Geschwindigkeit reduziert wird. Der kathodische Korrosionsschutz wird normalerweise in Kombination mit einem geeigneten Umhüllungssystem angewendet, um die äußere Oberfläche von Stahl-Rohrleitungen vor Korrosion zu schützen. Anwender dieses Teils von ISO 15589 werden darauf hingewiesen, dass weitere oder andere Anforderungen für individuelle Anwendungen erforderlich sein können. Dieser Teil von ISO 15589 dient nicht dazu, die Nutzung anderer Geräte oder technischer Lösungen für einzelne Anwendungen einzuschränken. Dies gilt insbesondere im Fall neuer oder weiterentwickelter Technologien. Falls eine Alternative angeboten wird, müssen alle Abweichungen von diesem Teil von ISO 15589 identifiziert und dokumentiert werden.
Gegenüber DIN EN ISO 15589-1:2019-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) die Kriterien für den kathodischen Schutz wurden erweitert und die Anwendung der Kriterien weiter präzisiert; b) die Anforderungen an die Auslegung wurden präzisiert, die Fristen für die Inspektion der kathodischen Anlagen erweitert und die Möglichkeit der Fernüberwachung hinzugefügt; c) die Anforderungen an die Messungen und Prüfungen während der Inbetriebnahme wurden weiter präzisiert.