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Dieser Teil von ISO 1628 legt die speziellen Bedingungen für die Bestimmung der reduzierten Viskosität (auch bekannt als Viskositätszahl) und der intrinsischen Viskosität von Polyethylen und Polypropylen bei erhöhten Temperaturen (135 –160)°C in verdünnter Lösung fest. Die Viskosität von Polymerlösungen kann durch in der Probe vorhandene Füllstoffe oder Zusätze beeinflusst werden. Der nach diesem Verfahren ermittelte Wert einer reduzierten Viskosität kann deshalb unzuverlässig sein, wenn die Probe Füllstoffe oder andere Zusätze enthält. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 054-02-10 AA "Thermoplast-Werkstoffe" im DIN-Normenausschuss Kunststoffe (FNK).
Gegenüber DIN EN ISO 1628-3:2010-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) ein alternatives Verfahren aufgenommen, das Differenzdruckverfahren, das auf dem Vergleich des Differenzialdrucks in Kapillarschläuchen aufgrund des gleichzeitigen Durchflusses von Polymerlösung und reinem Lösemittel beruht; b) in den Prüfbericht zusätzlich die Angabe des gewählten Verfahrens aufgenommen; c) Abschnitt Literaturhinweise hinzugefügt; d) Dokument redaktionell überarbeitet.