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Dieser Teil von ISO 1628 legt ein Verfahren für die Bestimmung der Viskositätszahl (auch als "reduzierte Viskosität" bezeichnet) verdünnter Lösungen thermoplastischer Polyester (TPs) in bestimmten festgelegten Lösemitteln fest. Das Verfahren ist geeignet für Polyethylenterephthalat (PET), Polybutylenterephthalat (PBT), Polycyclohexylendimethylenterephthalat (PCT) und Polyethylennaphthalat (PEN) sowie für Copolyester und andere Polyester, auf die in ISO 20028-1:2019 verwiesen wird, die unter den festgelegten Bedingungen in einem der vorgegebenen Lösemittel löslich sind. Die Viskositätszahl wird nach dem in ISO 1628-1:2024 festgelegten allgemeinen Verfahren unter Berücksichtigung der in diesem Teil von ISO 1628 festgelegten besonderen Bedingungen bestimmt. Die Bestimmung der Viskositätszahl eines thermoplastischen Polyesters liefert ein Maß für die relative Molekularmasse des Polymers. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 054-02-10 AA "Thermoplast-Werkstoffe" im DIN-Normenausschuss Kunststoffe (FNK).
Gegenüber DIN EN ISO 1628-5:2015-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) ein alternatives Verfahren aufgenommen, das Differenzdruckverfahren, das auf dem Vergleich des Differenzialdrucks in Kapillarschläuchen aufgrund des gleichzeitigen Durchflusses von Polymerlösung und reinem Lösemittel beruht; b) in den Prüfbericht zusätzlich die Angabe des gewählten Verfahrens aufgenommen; c) Dokument redaktionell überarbeitet.