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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN]
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Der Entwurf für EN ISO 17666 beinhaltet in Ergänzung zu den Anforderungen nach ISO 14300-1 die Grundsätze für und Anforderungen an das integrierte Risikomanagement für ein Raumfahrtprojekt; er erläutert, was zur Implementierung einer projektintegrierten Risikomanagementpolitik von jedem Projektbeteiligten auf allen Ebenen (das heißt den Kunden, Lieferanten der ersten Ebene oder den Lieferanten der unteren Ebene) verlangt wird. Dieser Entwurf enthält eine Zusammenfassung aller Elemente des Risikomanagementprozesses, der in vier (4) grundlegende Schritte und neun (9) Aufgaben unterteilt ist. Die Implementierung kann an die projektspezifischen Bedingungen angepasst werden. Der Risikomanagementprozess erfordert den Informationsaustausch zwischen sämtlichen Projektbereichen und schafft Transparenz bezüglich der Risiken, die entsprechend ihrer Kritikalität für das Projekt eingestuft werden; diese Risiken werden nach den Regeln überwacht und beherrscht, die für den jeweiligen Bereich festgelegt sind. Der Anwendungsbereich der geplanten Norm soll sich über alle Phasen von Raumfahrtprojekten erstrecken. Eine Definition der Projektphaseneinteilung ist in ISO 14300-1 angegeben. Im Hinblick auf den Kontext eines speziellen Programms oder Projekts sollten die in der geplanten Norm festgelegten Anforderungen an die tatsächlichen Anforderungen an ein bestimmtes Profil und die Gegebenheiten eines Programms oder Projekts angepasst werden. Dieses Dokument (prEN ISO 17666:2015) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 20 "Aircraft and space vehicles" in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/SS T02 "Aerospace" erarbeitet, dessen Sekretariat vom CCMC gehalten wird. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 131-05-01 AA "Grundlagen und Managementverfahren (Spiegelausschuss zu ISO/TC 20/SC 14)" im DIN-Normenausschuss Luft und Raumfahrt (NL).
Gegenüber DIN EN ISO 17666:2003-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) es wurde ein Anhang B "Risikomanagementplan" aufgenommen.