Norm-Entwurf
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Dieses Dokument legt die Anwendung des Flash-Verfahrens zur Bestimmung der Temperaturleitfähigkeit von endlosfaserverstärkten Verbundwerkstoffen mit keramischer Matrix fest. Um der Hypothese der eindimensionalen Wärmeübertragung zu entsprechen, werden die Versuchsbedingungen so festgelegt, dass sich der Werkstoff homogen verhält. Dabei werden Prüfungen in einer Symmetrieachse des Verbundwerkstoffs durchgeführt. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-08-113 AA "Hochleistungskeramik; Terminologie und Prüfverfahren" im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).
Gegenüber DIN EN ISO 19629:2022-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Änderung des Anwendungsbereichs zur Erweiterung der maximalen Anwendungstemperatur des Flashverfahrens auf 3300 K; b) Begriffe zu Abschnitt 3 hinzugefügt; c) Ergänzung von Spezifikationen zu den Komponenten der Prüfeinrichtung (Abschnitt 5) und den Prüfproben (Abschnitt 6 und Abschnitt 7); d) Einführung wichtiger Schritte in Abschnitt 8 zu den Verfahren der Kalibrierung und Überprüfung der Prüfeinrichtung sowie zum Messverfahren; e) Verbesserung der Datenauswertung und der Identifizierung der Unsicherheitsquellen in Abschnitt 9; f) Anhang B und Anhang C zur Beschreibung von Korrekturen für nicht-ideale Anfangs- und Randbedingungen hinzugefügt; g) Anhang D zur Präzision hinzugefügt; h) Literaturhinweise aktualisiert.