Norm-Entwurf [VORBESTELLBAR]
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Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Bestimmung von Chlor und Fluor in (U,Pu)O2-Pulvern und gesinterten Pellets fest. Es ist für die Analyse von Proben anwendbar, die 5 µg/g bis 50 µg/g Chlor und 2 µg/g bis 50 µg/g Fluor enthalten. Die Proben werden bei 850 °C bis 1000 °C in einem röhrenförmigen Ofen mit Dampf oder feuchtem Sauerstoff pyrohydrolisiert. Chlor und Fluor werden als halogenierte Säuren eingeschlossen und in einer wässrigen Lösung mitgeführt. Chlorid- und Fluorid-Ionen werden mithilfe selektiver Elektroden oder einem anderen geeigneten Verfahren, zum Beispiel ionischer Chromatographie, gemessen. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Fachbereichsbeirat NA 062-07 FBR "Fachbereichsbeirat Strahlenschutz, Kerntechnik und Fusionstechnologie" im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).
Gegenüber DIN EN ISO 21613:2018-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anwendungsbereich präzisiert; b) in Abschnitt 5 wurden die Anforderungen an die Reagenzien, die Referenzlösungen und die Standardlösungen überarbeitet und ergänzt; c) in Abschnitt 6 wurden Anforderungen an die Prüfeinrichtungen überarbeitet und ergänzt; d) in Abschnitt 7 wurden die Anforderungen an die Durchführung der Pyrohydrolyse überarbeitet und um die automatische Hochtemperaturhydrolyse ergänzt; e) in Abschnitt 7 wurde die Ionenchromatographie als zusätzliches Bestimmungsverfahren aufgenommen; f) in Abschnitt 7 wurde die Berechnung und die Angabe der Ergebnisse überarbeitet; g) in Abschnitt 7 wurden die Angaben zu Validierungs- und Bestimmungsgrenzen sowie zur Messunsicherheit überarbeitet und ergänzt; h) redaktionelle Änderungen.