Norm-Entwurf [VORBESTELLBAR]
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Dieses Dokument legt die Bedingungen für die Bestimmung der Ringzug-Eigenschaften von keramischen Faserverbundrohren (CMC) mit kontinuierlicher Faserverstärkung bei Raumtemperatur und unter atmosphärischem Druck fest. Es bezieht sich speziell auf Rohrgeometrien, da sich die Faserarchitektur und die Probengeometrie in Verbundrohren deutlich von denen in flachen Prüfkörpern unterscheiden. Das Dokument liefert Informationen zu den Ringzug-Eigenschaften und dem Spannungs-Dehnungs-Verhalten, wie Umfangszugfestigkeit, Umfangsdehnung beim Bruch und elastische Konstanten. Diese Informationen können für die Werkstoffentwicklung, die Fertigungskontrolle (Qualitätssicherung), den Materialvergleich, die Werkstoffcharakterisierung, die Zuverlässigkeitsbewertung und die Ermittlung von Konstruktionsdaten für Rohrbauteile verwendet werden. Das Dokument behandelt – ist jedoch nicht darauf beschränkt – verschiedene empfohlene Verfahren zur Herstellung von Prüfkörpern. Es gilt in erster Linie für Keramik- und/oder Glasmatrix-Verbundrohre mit kontinuierlicher Faserverstärkung: unidirektional (1D – Filamentwickeln und Bandablage), bidirektional (2D – Flechten und Weben) sowie tridirektional (xD mit 2 < x < 3), die einem Innendruck ausgesetzt sind. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-08-113 AA "Hochleistungskeramik; Terminologie und Prüfverfahren" im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).
Gegenüber DIN EN ISO 21971:2024-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) nach dem Stand der Technik aktualisiert.