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Dieses Dokument legt Verfahren für die chemische Analyse von Zirconiumoxidpulvern fest, die als Rohmaterial für Feinkeramik verwendet werden. Es legt die Verfahren zur Bestimmung der Gehalte von Zirconium, Aluminium, Barium, Calcium, Cer, Cobalt, Gadolinium, Hafnium, Eisen, Magnesium, Kalium, Silicium, Natrium, Strontium, Titan und Yttrium in Zirconiumoxidpulvern für Feinkeramik fest. Die Probe wird durch Säuredruckaufschluss oder Schmelzaufschluss in Lösung gebracht. Die Gehalte von Zirconium und Yttrium werden entweder mittels Fällung und gravimetrischem Verfahren oder mittels optischer Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) bestimmt. Die Gehalte von Aluminium, Barium, Calcium, Cer, Cobalt, Gadolinium, Hafnium, Eisen, Magnesium, Kalium, Silicium, Natrium, Strontium und Titan werden mittels ICP-OES-Verfahren bestimmt. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-02-66 AA "Chemische Analyse von Keramik- und Glaswerkstoffen" im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).
Gegenüber DIN EN ISO 23739:2023-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Berichtigung von Gleichungen zur Berechnung in den Unterabschnitten 8.2.7, 9.2.7 und 10.7; b) Klarstellung des Verfahrens zur Bestimmung des Barium-Gehalts in Abschnitt 10; c) Hinzufügung grundlegender Informationen zu ICP-OES als neuer Unterabschnitt 8.2.3.1 sowie in 9.2.4; d) Überarbeitung der Beschreibungen der Unterabschnitte 7.2.1, 7.3.1, 8.1.2, 8.2.2, 9.2.2 zu den Reagenzien; e) Berichtigung kleinerer technischer Fehler; f) Dokument redaktionell überarbeitet.