Norm-Entwurf [VORBESTELLBAR]
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Diese Internationale Norm legt unter Anwendung eines Glas-Aräometers ein Verfahren für die Laborbestimmung der Dichte von Rohöl, flüssigen Mineralölerzeugnissen sowie von Mischungen von Mineralöl- und Nichtmineralölerzeugnissen, die üblicherweise als Flüssigkeiten gehandhabt werden und einen Reid-Dampfdruck (RVP) von höchstens 100 kPa aufweisen. Diese Internationale Norm ist für die Bestimmung der Dichte von beweglichen, durchsichtigen Flüssigkeiten geeignet. Sie kann auch für viskose Flüssigkeiten eingesetzt werden, indem die Bestimmungen oberhalb der Umgebungstemperatur unter Anwendung eines geeigneten Flüssigkeitsbads zur Temperaturregelung durchgeführt werden. Sie kann auch für undurchsichtige Flüssigkeiten eingesetzt werden, indem die Ablesung der Aräometerskale an der Stelle erfolgt, an der der obere Meniskus den Aräometerkörper berührt, und eine Korrektur aus Tabelle 1 (siehe 11.2) durchgeführt wird. Da Aräometer für korrekte Ablesungen bei der festgelegten Temperatur kalibriert sind, handelt es sich bei Skalen-Ablesungen bei anderen Temperaturen lediglich um Aräometer-Ablesungen und nicht um Werte für die Dichte bei diesen anderen Temperaturen. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-06-84 AA "Gemeinschaftsausschuss NA 062-06-42 AA/NA 062-06-61 AA" im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).
Gegenüber DIN EN ISO 3675:1999-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) gesamtes Dokument technisch und redaktionell überarbeitet.