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Dieses Dokument beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung des Freisetzungsverhaltens während der Aushärtung von Injektionsmitteln, die in Kontakt mit Boden- und Grundwasser aushärten. Diese Bauprodukte enthalten organische und anorganische Stoffe, die unter anderem durch Auswaschung in Boden- und Grundwasser emittieren können. Grundsätzlich eignet sich das in diesem Dokument beschriebene Verfahren dazu, Injektionsmittel-Probekörper herzustellen und aus der Perkolation beziehungsweise Umströmung dieser Körper während der Aushärtung der Injektionsmittel Eluate zu gewinnen. Die Eluate werden so aufbereitet, dass darin anorganische und organische Stoffe bestimmt und ihre Wirkung auf biologische Systeme (ökotoxikologische Tests) untersucht werden können. Durch den zeitlichen Ablauf der Eluatfraktionengewinnung wird das kurz- und langfristige Elutionsverhalten erfasst. Dieses Dokument wurde vom Arbeitsausschuss NA 119-08-05 AA "Elutionsverfahren" des Fachbereichs NA 119-08 FB "Umweltbezogene Boden- und Abfalluntersuchung" im DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW) erarbeitet.
Dieses Dokument ersetzt DIN 19631:2016-07 .
Gegenüber DIN 19631:2016-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Änderung der Temperatur des Elutionswassers auf (21 ± 5) °C; b) Änderung des Filters auf einen allgemeinen An- und Abströmfilter; c) Wasserbad gestrichen; d) 7.2 "Sandfüllung" um Anmerkung 2 ergänzt; e) 9.1.2 "Injektion" um einen Absatz ergänzt, dass das injizierte Material nicht die Säulenwand berühren sollte; f) 9.3 "Probenkonservierung und -lagerung für chemische Analysen" und 9.5.3 "Vorbereitung der Mischfraktionen" technisch überarbeitet; g) Anhang B "Verfahrenskenndaten" aktualisiert; h) Anhänge überarbeitet; i) Dokument redaktionell überarbeitet.