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Die Wasserdurchlässigkeit (synonym: gesättigte Wasserleitfähigkeit, gesättigte hydraulische Leitfähigkeit) eines wassergesättigten Bodens ist von Größe, Form und Kontinuität der Hohlräume, von Bodenstruktur, Ausprägung der Sekundärporen und vom Gehalt an organischer Substanz abhängig und kann vor allem in inhomogenen Böden sehr stark entsprechend der Fließrichtung variieren. Die Wasserdurchlässigkeit ist eine wichtige Kenngröße zur Charakterisierung des Wasserhaushalts eines Bodens, bei der Abschätzung physikochemischer Sorptionsprozesse, zur Beurteilung der mechanischen Filtereigenschaften und zur Bewertung der Erosionsanfälligkeit sowie Dränbarkeit von Böden. Die Wasserdurchlässigkeit kann im Gelände mit mobilen Messgeräten bestimmt werden. Für größere Serien, die eine statistische Absicherung ermöglichen, sind Laborverfahren am besten geeignet, die unter vergleichbaren und weitgehend konstanten Untersuchungsbedingungen ablaufen. Es wird empfohlen, bei der Probenahme im Feld Fachleute oder Facheinrichtungen einzuschalten. Dieses Dokument wurde vom Arbeitskreis NA 119-08-02-09 AK "Physikalische Verfahren" des Arbeitsausschusses NA 119-08-02 AA "Chemische und Physikalische Verfahren" im DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW) erarbeitet.
Dieses Dokument ersetzt DIN 19683-9:2012-07 .
Gegenüber DIN 19683-9:2012-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) normative Verweisungen aktualisiert; b) Vorbereitung der Proben präziser beschrieben; c) 5.3.1 überarbeitet und Tabellen ergänzt; d) die Abschnitte zur stationären sowie instationären Strömung inhaltlich überarbeitet; e) 5.4 "Genauigkeit und Einstufung der Messwerte" ergänzt; f) Dokument redaktionell überarbeitet.