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Norm [ZURÜCKGEZOGEN]
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Diese Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit in wassergesättigten Stechzylinderbodenproben fest. Die Wasserdurchlässigkeit eines wassergesättigten Bodens ist von Größe, Form und Kontinuität der Hohlräume, von Bodenstruktur, Ausprägung der Sekundärporen und vom Gehalt an organischer Substanz abhängig und kann vor allem in inhomogenen Böden sehr stark entsprechend der Fließrichtung variieren. Sie ist eine wichtige Kenngröße zur Charakterisierung des Wasserhaushalts eines Bodens, bei der Abschätzung physiko-chemischer Sorptionsprozesse, zur Beurteilung der mechanischen Filtereigenschaften und zur Bewertung der Erosionsanfälligkeit sowie Dränbarkeit von Böden. Das in dieser Norm beschriebene Verfahren ist für Moorböden und Mineralböden in grundwasserfreien Horizonten mit geringem Grobbodenanteil anwendbar. Für diese Norm ist das Gremium NA 119-01-02-02 UA "Chemische und physikalische Verfahren" im DIN zuständig.
Dieses Dokument ersetzt DIN 19683-9:1998-05 .
Dokument wurde ersetzt durch DIN 19683-9:2025-09 .
Gegenüber DIN 19683-9:1998-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Titel den noch gültigen Normen der Reihe DIN 19683 angepasst; b) normative Verweisungen aktualisiert; c) Einleitung inhaltlich überarbeitet; d) Grundlagen redaktionell überarbeitet; e) Vorbereitung der Proben genauer beschrieben; f) Bilder aufgenommen (siehe Anhang A); g) Norm redaktionell überarbeitet.