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Norm [AKTUELL]
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Dieses Dokument wurde vom Arbeitsausschuss NA 062-08-24 AA "Elektrische und magnetische Prüfverfahren" im Normenausschuss Materialprüfung (NMP) im DIN ausgearbeitet.
Die Normenreihe DIN 54145, "Zerstörungsfreie Prüfung - Elektromagnetische Detektionsverfahren" besteht aus den folgenden Teilen:
- Teil 1: Passive Magnetik
- Teil 2: Aktive elektromagnetische Induktionsverfahren
Nicht zur Wirkung gelangte Kampfmittel aus zurückliegenden Kriegen und militärischen Konflikten stellen ein Gefährdungspotential dar. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurden Methoden und Verfahren entwickelt, diese Kampfmittel zu lokalisieren, um sie bergen und unschädlich machen zu können.
Zur Lokalisierung wurden Detektionsverfahren entwickelt, basierend auf der Messung des Erdmagnetfeldes, elektromagnetischer Felder sowie reflektierter Bodenradarwellen.
Die in der Normenreihe festgelegten Detektor-Kenngrößen und deren Prüfung durch einerseits den Hersteller und andererseits den Anwender liefert ein charakteristisches Bild des Detektors, das es Dritten erlaubt, über die Verwendbarkeit des Detektors zu entscheiden.
Dieses Dokument legt Mindestanforderungen an Umfang und Verifizierung von Kennwerten für elektro-magnetische Detektoren von Kampfmitteln fest.
Teil 2 dieser Normenreihe gilt für Detektoren für metallische Störkörper, die durch die Hülle und weitere Komponenten des Kampfmittels gebildet werden.
Detektoren für metallische Störkörper verwenden aktive Verfahren, um lokale Anomalien im umgebenden Medium, unter anderem hervorgerufen durch Objekte, die sich zum Beispiel durch unterschiedliche Leitfähigkeit vom umgebenden Erdreich unterscheiden, zu erfassen.