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Der von-Willebrand-Erkrankung liegen angeborene oder erworbene, quantitative und/oder funktionelle Störungen des von Willebrand Faktors zugrunde. Sie zählt zu den häufigsten angeborenen oder erworbenen Gerinnungsstörungen mit erhöhter Blutungsneigung. In Anwesenheit von Ristocetin agglutiniert der von Willebrand Faktor (VWF) konzentrationsabhängig Thrombozyten. Diese Eigenschaft nutzt man bei der klassischen Bestimmung der von Willebrand Faktor Ristocetin-Cofaktor-Aktivität (VWF:RCo), bei der gewaschene Thrombozyten mit Ristocetin und unterschiedlichen Verdünnungen des Patientenplasmas inkubiert werden. DIN 58923 beschreibt eine Referenzmethode zur Bestimmung der Ristocetin-Cofaktor Aktivität des von Willebrand Faktors (VWF). Dieses Dokument wurde vom Arbeitsausschuss NA 063-03-05 AA "Hämostaseologie" im DIN-Normenausschusses Medizin (NAMed) erarbeitet.
Dieses Dokument ersetzt DIN 58923:2009-05 .
Gegenüber DIN 58923:2009-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) die Transport- und Lagerungsbedingungen in Abschnitt 5 (insbesondere Tabelle 1) wurden überarbeitet; b) die Norm wurde redaktionell überarbeitet.