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Norm [ZURÜCKGEZOGEN]
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Dieses Dokument legt ein Prüfverfahren fest, mit dem der Verbundbeiwert zwischen Geokunststoffen und Boden im Grenzzustand des Herausziehens in einem Herausziehkasten bestimmt werden kann. Das Prüfverfahren stellt eine anwendungsbezogene Methode dar, Geokunststoffe zur Bodenbewehrung in Verbindung mit unterschiedlichen, gegebenenfalls projektspezifischen Böden zu untersuchen. Die Ergebnisse werden zur Abschätzung der erforderlichen Verankerungslängen von Geokunststoffen zur Bodenbewehrung verwendet. Das in dieser Norm beschriebene Prüfverfahren muss die letztgenannte Möglichkeit liefern, weil Verbundbeiwerte im Grenzzustand ein unerlässlicher Parameter bei der Berechnung von Verankerungslängen in geokunststoffbewehrten Erdbauwerken sind. Obwohl Ähnlichkeiten zwischen dieser Norm und zum Beispiel DIN EN ISO 12957-1, Geokunststoffe - Bestimmung der Reibungseigenschaften - Teil 1: Scherkastenversuch bestehen, so gibt es doch erhebliche Unterschiede im Zweck und in den Mitteln. Die DIN EN ISO 12957-1 ist nur für einen einseitigen Bodenkontakt im Modus "Abscheren" vorgesehen. Die DIN 60009 ist für den Modus "Herausziehen" mit beidseitigem Bodenkontakt vorgesehen und sie liefert die Möglichkeit, Verbundbeiwerte im Grenzzustand zu ermitteln. Für diese Norm ist das Gremium NA 106-01-11 AA "Geotextilien und Geokunststoffe; SpA zu CEN/TC 189 und ISO/TC 221" im DIN zuständig.
Dokument wurde ersetzt durch DIN 60009:2017-12 .