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Norm [AKTUELL]
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In der Norm ist ein flammenatomabsorptionsspektrometrisches Verfahren (FAAS) für die Bestimmung des Eisengehaltes in Kupfer und Kupferlegierungen, die als Gussstücke oder als plastisch oder nicht plastisch geformte Produkte vorliegen, beschrieben. Das Verfahren ist geeignet für Produkte mit Eisengehalten zwischen 0,005 % und 5,0 % (Massenanteile).
Bei dem Verfahren wird die Probe in einer Mischung aus Salzsäure und Salpetersäure gelöst. Nach entsprechender Verdünnung wird Lanthanchlorid zur Unterdrückung von Elementinterferenzen dazugegeben. Danach wird die Probe in einer Luft-Acetylen-Flamme eines Atomabsorptionsspektrometers zerstäubt. Die Absorption wird auf der 248,3-nm-Linie oder 372,0-nm-Linie, emittiert durch eine Eisen-Hohlkathodenlampe, gemessen.
Für die Europäische Norm ist das CEN/TC 133 "Kupfer und Kupferlegierungen" zuständig. Auf nationaler Ebene wurden die Arbeiten vom Arbeitsausschuss NA 066-02-06 AA "Analysenverfahren für NE-Metalle" des FNNE begleitet.