Norm [NEU]
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Diese Norm ist Bestandteil des DVGW Regelwerks.
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Die DIN EN 1717 legt Anforderungen zum Schutz des Trinkwassers in Trinkwasserinstallationen fest. Die Norm beschreibt, wie Verunreinigungen durch Rückfließen von Nichttrinkwasser verhindert werden können und welche Sicherungseinrichtungen gegen Rückfließen dafür einzusetzen sind. Sie gilt für Trinkwasserinstallationen innerhalb und außerhalb von Gebäuden sowie für Anlagen, die mit dem öffentlichen Trinkwassernetz verbunden sind.
Damit zählt die DIN EN 1717 zu den wichtigsten Normen für Trinkwasserschutz, Trinkwasserhygiene, Rückflusssicherung und die normgerechte Planung von Trinkwasserinstallationen.
Die Norm beschreibt ein risikobasiertes Verfahren zur Auswahl geeigneter Sicherungseinrichtungen und definiert Anforderungen für den Schutz von Trinkwasser gegen Rücksaugen, Rückdrücken und Querverbindungen. Zudem werden Flüssigkeitskategorien, Schutzmaßnahmen und Sicherungsarmaturen systematisch klassifiziert.
Behandelte Themen im Überblick:
Die DIN EN 1717 unterstützt Planende, Installationsbetriebe und Betreiber*innen bei der Sicherstellung der Trinkwasserhygiene und der normgerechten Rückflusssicherung in Trinkwasserinstallationen. Sie liefert eine einheitliche Methodik zur Bewertung von Kontaminationsrisiken und zur Auswahl geeigneter Systemtrenner, Rohrtrenner, Rückflussverhinderer und weiterer Sicherungseinrichtungen.
Besonders relevant ist die Norm überall dort, wo Trinkwasser mit anderen Flüssigkeiten in Berührung kommen kann, beispielsweise bei Heizungsanlagen, Regenwassernutzungsanlagen, Dosiersystemen, gewerblichen Anlagen oder industriellen Anwendungen.
Gegenüber der früheren europäischen Ausgabe wurde die Norm umfassend überarbeitet. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
Die Ausgabe 2026 enthält zusätzlich den neuen informativen Anhang D „A-Abweichungen“.
Die DIN EN 1717 richtet sich insbesondere an:
Die DIN EN 1717 ist eine zentrale Norm für den Schutz von Trinkwasserinstallationen, die Verhinderung von Rückfließen und die Rückflusssicherung nach aktuellen europäischen Anforderungen. Mit ihrer risikobasierten Methodik, der Einteilung in Flüssigkeitskategorien und den detaillierten Vorgaben zu Rückflussverhinderern, Rohrtrennern und Systemtrennern bildet sie eine wichtige Grundlage für Trinkwasserhygiene, Anlagensicherheit und den dauerhaften Schutz der Trinkwasserqualität.
Dieses Dokument ersetzt DIN EN 1717:2026-02 .
Gegenüber DIN EN 1717:2026-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anhang D "A-Abweichungen" hinzugefügt.
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