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Dieses Dokument ersetzt teilweise DIN EN 1997-1:2014-03 .
Gegenüber DIN EN 1997-1:2014-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) der Anwendungsbereich von EN 1997-3 wurde erweitert, um geotechnische Bauwerke auf/in Fels aufzunehmen (der Begriff "Baugrund" wird nun umfassend zur Bezeichnung von Boden, Fels und Schüttmaterial verwendet); b) neue geotechnische Bauwerke wurden hinzugefügt: Pfahlgruppen und Pfahlgründungsplatten (in Abschnitt 6), bewehrte Schüttkonstruktionen (in Abschnitt 9), bodenvernagelte Bauwerke (in Abschnitt 10), Felsnägel und Felsoberflächenabstützung (in Abschnitt 11); Baugrundverbesserung (in Abschnitt 12) und Grundwasserhaltungsmaßnahmen (in Abschnitt 13); c) bestehende Abschnitte zu Böschungen, Einschnitten und Erddämmen (in Abschnitt 4), Flächen-gründungen (in Abschnitt 5), Pfahlgründungen (in Abschnitt 6), Stützbauwerke (in Abschnitt 7) und Ankern (Abschnitt 8) wurden umfassend überarbeitet; d) die Grundlagen der Tragwerksplanung von geotechnischen Bauwerken wurden an EN 1990:2023 angepasst; e) der Nachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit wird angegeben mit (a) Teilsicherheitsbeiwerten oder anderen probabilistischen Verfahren, (b) festgelegten Vorgaben, (c) Prüfung und (d) der Beobachtungsmethode; f) Aspekte der Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit, z. B. Korrosion und Instandhaltungsstrategien wurden behandelt und ein Anhang K zur Bemessung thermoaktiver geotechnischer Bauwerke wurde hinzugefügt; g) Harmonisierung von Teilsicherheitsbeiwerten für den Nachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit für alle CEN-Mitgliedstaaten wurde insbesondere für Böschungen und Pfahlgründungen erreicht; h) die Anwendung numerischer Verfahren wurde in den Grenzzustandsnachweis aufgenommen; i) zahlreiche Rechenmodelle auf dem Stand der Technik wurden in informativen Anhängen bereitgestellt; j) der Zusammenhang zwischen Bemessung, Ausführung und Prüfung geotechnischer Bauwerke wurde verbessert mit klaren Verbindungen zu EN-Ausführungsnormen und EN ISO-Normen für geotechnische Untersuchungen und Prüfungen.