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Norm [AKTUELL]
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Diese Internationale Norm beschreibt die Grundprinzipien der Ursachenanalyse (en: Root Cause Analysis, RCA) und legt die Schritte fest, die ein RCA-Prozess enthalten sollte. Diese Norm identifiziert eine Reihe von Merkmalen für RCA-Techniken, die die Auswahl einer geeigneten Vorgehensweise unterstützen. Sie beschreibt die jeweilige RCA-Technik, ihre relativen Stärken und Schwächen. RCA wird zur Analyse der Ursachen von Fokusereignissen mit positiven als auch negativen Folgen verwendet, wird aber hauptsächlich bei der Analyse von Ausfällen und Unfällen eingesetzt. Die Ursachen für solche Ereignisse können ihrer Art nach sehr unterschiedlich sein, eingeschlossen Entwurfsprozesse und -techniken, organisatorische Besonderheiten, menschliche Aspekte und externe Ereignisse. RCA kann für die Untersuchung von Fehlern im Qualitäts- (und in anderen) Managementsystemen genutzt werden, ebenso wie für die Ausfallanalyse, beispielsweise in Instandhaltung oder bei der Geräteprüfung. RCA wird dazu verwendet, bereits aufgetretene Fokusereignisse zu analysieren, daher deckt diese Norm nur Analysen im Nachhinein ab. Es wird anerkannt, dass manche der RCA-Techniken nach einer gewissen Anpassung pro-aktiv für Design und Entwicklung von Einheiten und für die Ursachenanalyse im Rahmen der Risikobeurteilung genutzt werden können; die vorliegende Norm konzentriert sich jedoch auf die Analyse von Ereignissen, die eingetreten sind. Das Ziel dieser Norm ist es, einen Prozess zur Durchführung von RCA zu beschreiben und die Vorgehensweisen zur Identifizierung der zugrunde liegenden Ursachen zu erläutern. Diese Verfahren sind nicht dazu gedacht, Verantwortung oder Schuld zuzuweisen; dies liegt außerhalb des Anwendungsbereiches dieser Norm. Zuständig ist das DKE/K 132 "Zuverlässigkeit" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.