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Dieses Dokument ist anwendbar für Polymerisolatoren für Wechselstromnetze mit einer Nennspannung über 1000 V (Frequenz unter 100 Hz) und Gleichstromnetze mit einer Nennspannung über 1500 V, deren Isolierkörper aus einem oder mehreren organischen Werkstoffen besteht. Durch dieses Dokument abgedeckte Polymerisolatoren sind für den Einsatz an Hochspannungsfreileitungen und in Stationen sowohl in Innenraum- als auch Freiluftanwendungen bestimmt. Dazu gehören Verbundisolatoren mit Vollkern-, Hohlkern- und Gießharzisolatoren. Hybrid-Isolatoren mit Keramikkern und einer polymeren Schirmhülle sind enthalten, während beschichtete Isolatoren (zum Beispiel mit RTV-Silikonkautschukbeschichtungen) in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. In diesem Dokument beschriebene elektrische Prüfungen werden mit Wechselspannung und sind im allgemeinen auch auf Isolatoren zur Verwendung in Gleichstromnetzen anwendbar. Prüfungen mit Gleichspannung sollen aktuelle Kenntnisse und Erfahrungen widerspiegeln. Diese Prüfungen, Kriterien und Empfehlungen dienen dazu, unter normalen Betriebs- und Umgebungsbedingungen eine zufriedenstellende Lebensdauer sicherzustellen (siehe Abschnitt 5). Dieses Dokument enthält Bauartprüfungen, die dazu gedacht sind, Werkstoffe oder Bauarten zurückzuweisen, die unter normalen Betriebs- und Umgebungsbedingungen unzulänglich sind. Dieses Dokument definiert Prüfverfahren und Annahmekriterien. Die anwendbaren Prüfungen werden in der einschlägigen Produktnorm angegeben. In diesem Dokument werden nur Polymerwerkstoffe für Schirmhüllen von Hybrid-Isolatoren festgelegt. Prüfungen für Kernwerkstoffe und Grenzflächen zwischen Schirmhülle und Kern von Hybrid-Isolatoren sind nicht enthalten. Gegenüber DIN EN 62217 (VDE 0441-1000):2013-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Der Anwendungsbereich des Dokuments ist so festgelegt, dass er Vollkern-, Hohlkern- und Gießharzisolatoren umfasst, die sowohl für Wechselstrom- als auch für Gleichstromnetze in Innenraum- und Freiluftanwendungen von Hochspannungsfreileitungen und Stationen verwendet werden; Hybrid-Isolatoren (definiert in IEC TS 62896 mit Keramikkern und einer polymeren Schirmhülle sind ebenfalls enthalten, während beschichtete Isolatoren (zum Beispiel mit bei Raumtemperatur vernetzenden (RTV) Silikonkautschukbeschichtungen) in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden; b) die Steilstoßspannungsprüfung wird geändert, um unerwünschte Überschläge zwischen den Leitern der Elektroden zu verhindern; c) Unterschiede zwischen Materialien mit Hydrophobietransfer (HTM) und Materialien ohne Hydrophobietransfer (Nicht-HTM) als Werkstoffe für Schirmhüllen werden festgelegt und anwendbare Prüfverfahren und Annahmekriterien für Polymerisolatoren mit HTM-Schirmhülle werden eingeführt; d) die bisherige Wasserdiffusionsprüfung an Kernwerkstoffen mit oder ohne Schirmhülle wird in zwei Prüfungen aufgeteilt. Eine Prüfung erfolgt an Kernwerkstoffen ohne Schirmhülle, die andere an Kernwerkstoffen mit Schirmhülle. Die Annahmekriterien werden geändert; e) die Spannungskorrosionsprüfung für Kernwerkstoffe wird eingeführt; f) Anhang B fasst die Anwendung der Prüfungen zur Bewertung der Qualität von Grenzflächen und Verbindungen von Endarmaturen, Schirmhüllen- und Kernwerkstoffen zusammen; g) Anhang E wird eingeführt, um die Notwendigkeit der Steuerung des elektrischen Feldes von Polymerisolatoren für Wechselspannung hervorzuheben. Die Steuerung des elektrischen Feldes von Polymerisolatoren für Gleichspannung ist noch in Beratung.
Dieses Dokument ersetzt DIN EN 62217:2013-07; VDE 0441-1000:2013-07 .
Gegenüber DIN EN 62217 (VDE 0441-1000):2013-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Der Anwendungsbereich des Dokuments ist so festgelegt, dass er Vollkern-, Hohlkern- und Gießharzisolatoren umfasst, die sowohl für Wechselstrom- als auch für Gleichstromnetze in Innenraum- und Freiluftanwendungen von Hochspannungsfreileitungen und Stationen verwendet werden; Hybrid-Isolatoren (definiert in IEC TS 62896 mit Keramikkern und einer polymeren Schirmhülle sind ebenfalls enthalten, während beschichtete Isolatoren (z. B. mit bei Raumtemperatur vernetzenden (RTV) Silikonkautschukbeschichtungen) in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden; b) die Steilstoßspannungsprüfung wird geändert, um unerwünschte Überschläge zwischen den Leitern der Elektroden zu verhindern; c) Unterschiede zwischen Materialien mit Hydrophobietransfer (HTM) und Materialien ohne Hydrophobietransfer (Nicht-HTM) als Werkstoffe für Schirmhüllen werden festgelegt und anwendbare Prüfverfahren und Annahmekriterien für Polymerisolatoren mit HTM-Schirmhülle werden eingeführt; d) die bisherige Wasserdiffusionsprüfung an Kernwerkstoffen mit oder ohne Schirmhülle wird in zwei Prüfungen aufgeteilt. Eine Prüfung erfolgt an Kernwerkstoffen ohne Schirmhülle, die andere an Kernwerkstoffen mit Schirmhülle. Die Annahmekriterien werden geändert; e) die Spannungskorrosionsprüfung für Kernwerkstoffe wird eingeführt; f) Anhang B fasst die Anwendung der Prüfungen zur Bewertung der Qualität von Grenzflächen und Verbindungen von Endarmaturen, Schirmhüllen- und Kernwerkstoffen zusammen; g) Anhang E wird eingeführt, um die Notwendigkeit der Steuerung des elektrischen Feldes von Polymerisolatoren für Wechselspannung hervorzuheben. Die Steuerung des elektrischen Feldes von Polymerisolatoren für Gleichspannung ist noch in Beratung.