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Norm [AKTUELL]
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Dieses Dokument legt ein semistatisches (halbkontinuierliches) Verfahren zur Bestimmung der Wirkungen von Verunreinigungen auf das Wachstum und Überleben von jungen Schnecken, üblicherweise Helix aspersa aspersa Müller (Cornu aspersum), fest. Die Tiere werden unter Verwendung eines Prüfsubstrats (künstlicher oder natürlicher Boden in Abhängigkeit von der Zielsetzung der Studie), dem festgelegte Mengen von Folgendem zugesetzt werden, über den Haut- und Verdauungspfad exponiert: - Substanzen, Mischungen oder Zubereitungen; - Böden (verunreinigte (kontaminierte) oder von unbekannter Beschaffenheit) oder Abfälle. Diese Prüfung berücksichtigt mögliche Veränderungen der Prüfsubstanz, der Vorbereitung, des Bodens oder Abfalls, weil im Verlauf der 28-tägigen Prüfdauer die Prüfmischungen jede Woche hergestellt und erneuert werden. Zusätzlich zu dem semistatischen Verfahren kann ein statisches Verfahren angewendet werden (optional). Dieses Verfahren ist in Anhang A beschrieben. Dieses Verfahren gilt nicht für Substanzen, bei denen der Luft/Boden-Verteilungskoeffizient größer als eins ist, oder für Substanzen mit einem Dampfdruck, der 300 Pa bei 25 °C übersteigt. Das zuständige deutsche Gremium ist der Unterausschuss NA 119-01-02-04 UA "Biologische Verfahren" des Arbeitsausschusses NA 119-01-02 AA "Abfall- und Bodenuntersuchung" im DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW).
Dieses Dokument ersetzt DIN EN ISO 15952:2011-09 .
Gegenüber DIN EN ISO 15952:2011-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) In Anhang G weitere geeignete Schneckenarten (Theba pisana, Eobania vermiculata, Otala lactea) ergänzt; b) Referenzen in den Literaturhinweisen ergänzt, die zeigen, dass - Schnecken zur Bewertung der Wirkung einiger organischer Verbindungen oder von Gentechnik verwendet wurden; - das Verfahren angepasst wurde, um die Toxikokinetik oder Toxikodynamik von Metallen sowie den Einfluss von Bodenparametern zu bewerten; c) die Norm redaktionell überarbeitet.