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Norm [AKTUELL]
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Die vorliegende Norm beschreibt die quantitative Analyse des emetischen Toxins Cereulid mit Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) oder Ultrahochleistungsflüssigkeitschromatographie (UHPLC) in Verbindung mit einem Tandem-Massenspektrometer (LC-MS/MS). Diese Norm gilt für die Analyse des Toxins in Produkten, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind und wurde im Rahmen eines Mandates M/381 der EU-Kommission an CEN erarbeitet. Das Untersuchungsverfahren dient dem gesundheitlichen Verbraucherschutz. Cereulid, das in Lebensmitteln von der Art Bacillus cereus gebildete emetische Toxin, ist ein wärmebeständiges und säurestabiles Toxin, das bei Aufnahme Übelkeit und Erbrechen verursacht. In sehr seltenen Fällen können Menschen nach der Aufnahme des Toxins sterben. Aufgrund seiner Stabilität könnte das Toxin sogar noch vorhanden sein, wenn der Bacillus cereus nicht mehr nachgewiesen werden kann. Für den Nachweis und/oder zur quantitativen Bestimmung des Toxins wurden mehrere Verfahren entwickelt. Einige dieser Verfahren sind Bioassays. Andere Verfahren für den Nachweis und/oder zur Quantifizierung des Toxins beruhen auf der chemischen Analyse mittels Flüssigkeitschromatographie mit Massenspektrometrie (LC-MS). Die chemischen Verfahren sind für Cereulid spezifischer und wurden deshalb als Basis für die Normung eines Verfahrens zur quantitativen Bestimmung von Cereulid gewählt. Für diese Norm ist das Gremium NA 057-01-06 AA "Mikrobiologie der Lebensmittelkette" bei DIN zuständig.