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Norm [AKTUELL]
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Dieses Dokument legt die Gattungsnamen zur Bezeichnung der verschiedenen Gattungen von Chemiefasern fest, die auf einem Hauptpolymer basieren, das laufend in industriellem Maßstab für Textilien und ähnliche Zwecke hergestellt wird, gemeinsam mit den Unterscheidungsmerkmalen, die sie charakterisieren. Der Begriff „Chemiefasern“ wird für die Fasern verwendet, die durch ein Herstellungsverfahren erhalten werden, im Gegensatz zu Materialien, die natürlicherweise in Faserform auftreten. Dieses Dokument (EN ISO 2076:2021) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 38 „Textiles“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 248 „Textilien und textile Erzeugnisse“ erarbeitet, dessen Sekretariat von BSI (Vereinigtes Königreich) gehalten wird. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-05-12 AA „Textilchemische Prüfverfahren und Fasertrennung“ im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).
Dieses Dokument ersetzt DIN EN ISO 2076:2014-03 .
Gegenüber DIN EN ISO 2076:2014-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Abschnitt 2 („Normative Verweisungen“) wurde hinzugefügt; b) in Tabelle 1 wurde die Definition von Proteinfaser (5.28) modifiziert, Chitosan (5.36), Polyacrylat (5.37) und die zugehörenden Definitionen wurden hinzugefügt; c) in Tabelle D.1 wurden Chitosan, Polyacrylat, Polybenzoxazol und Polyarylat hinzugefügt; d) in Tabelle E.1 wurden Polybenzoxazol und Polyarylat hinzugefügt; e) in Tabelle F.2 wurde Proteinfaser (EU-Bezeichnung) hinzugefügt; f) Anpassung an die aktuell gültigen Gestaltungsregeln.