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Norm [AKTUELL]
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Die Masse je Hektoliter oder die Schüttdichte ist bei Getreidekorn von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Zur Messung dieser Eigenschaft stehen verschiedene Messgeräte mit unterschiedlichem Leistungsverhalten zur Verfügung.
Die Norm DIN EN ISO 7971-1 legt das Referenzverfahren zur Bestimmung der Schüttdichte, der so genannten Masse je Hektoliter, von Getreide fest. In verschiedenen Ländern werden unterschiedliche Routineverfahren angewendet. Ein Routineverfahren zur Bestimmung der Schüttdichte, der Masse je Hektoliter, ist in DIN EN ISO 7971-3 angegeben. Die Norm beschreibt neben der eigentlichen Bestimmung der Schüttdichte Anforderungen an die Prüf- und Messgeräte. Ein Prinzip des Verfahrens ist, dass eine Probe auf kontrollierte Weise aus einem Fülltrichter in einen 20-l-Behälter geschüttet wird, der anschließend gewogen wird.
Die Norm DIN EN ISO 7971-2 beschreibt die Verfahren zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit dieser Messgeräte durch Bezugnahme auf ein internationales Normalgerät. Sie legt auch die Leistungsanforderungen fest, die die nationalen und die sekundären Normalgeräte erfüllen müssen, sowie die in Laboratorien oder in Annahme- oder Lagersilos verwendeten Messgeräte.
Die Norm DIN EN ISO 7971-3 legt ein Routineverfahren zur Bestimmung der Schüttdichte, der Masse je Hektoliter, der Getreidesorten Weichweizen, Hartweizen, Gerste, Hafer und Roggen mit einem Messgerät fest. Die Masse je Hektoliter einer Getreidesorte wird durch die Masse eines Volumens von Getreide erhalten, das unter kontrollierten Einfüll- und Fließbedingungen der Probe bestimmt wird. Die Masse je Hektoliter kann durch zwei Hauptfaktoren beeinflusst werden: einerseits durch den Abstand zwischen den Körnern, der von der Korngröße und -form abhängt, andererseits von der Dichte der Körner.
Die Normen wurden im Arbeitsausschuss NA 057-05-06 AA "Getreide und Getreideerzeugnisse" erstellt.