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Norm [AKTUELL]
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Dieser Teil von ISO 8130 legt ein Verfahren zum Bestimmen der Teilchengrößenverteilung von Pulverlacken durch Siebeanalysen fest. Partikelgrößenverteilungen mit einem Maximum unter 100 µm sollten per Laserbeugung bestimmt werden (siehe ISO 8130-13). Diese Methode eignet sich vor allem für die Bestimmung des Überkorns oder von Verunreinigungen und darf auch für die Qualitätskontrolle angewendet werden, das heißt zum Bestimmen des Rückstandes auf nur einem einzigen Sieb ("Ja/Nein-Prüfung"). Folgende Teilchengrößen sind für die verschiedenen Anwendungen von Pulverlacken typisch, auch wenn die Teilchengrößenverteilung je nach Anwendung abweichen kann: - Dünnschichttechnologie: 1 µm bis 63 µm - Elektrostatisches Beschichten: 10 µm bis 200 µm - Fluidisierbettverfahren: 100 µm und größer. Siebe mit einer Maschenweite unter 32 µm sind unpraktisch und verstopfen während der Prüfung. Das zuständige deutsche Gremium ist der Arbeitskreis NA 002-00-07-01 AK "Pulverlacke" des Arbeitsausschusses NA 002-00-07 AA "Allgemeine Prüfverfahren für Beschichtungsstoffe und Beschichtungen" im DIN-Normenausschuss Beschichtungsstoffe und Beschichtungen (NAB).
Dieses Dokument ersetzt DIN EN ISO 8130-1:2011-02 .
Gegenüber DIN EN ISO 8130-1:2011-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) ein Abschnitt "Begriffe" wurde aufgenommen; b) ein Abschnitt "Kurzbeschreibung" wurde aufgenommen; c) die Wahl des Siebverfahrens und die Auswahl des Siebes wurde ergänzt; d) manuelles Sieben und Sieben mit einer Schwingsiebmaschine wurden ergänzt; e) der Text wurde redaktionell überarbeitet, und die normativen Verweisungen wurden aktualisiert.