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Norm [AKTUELL]
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Dieser Teil der Reihe DIN IEC/IEEE 62582 (VDE 0491-21) enthält Verfahren zur Zustandsüberwachung organischer und polymerer Materialien, die in leittechnischen Systemen verwendet sind, mittels Reißdehnung. Die vorgesehene Norm beschreibt die Verfahren so detailliert, dass zuverlässige und reproduzierbare Messungen erfolgen können. Sie enthält auch Anforderungen an die Auswahl der Proben, das Messsystem und die Messbedingungen sowie den Bericht der Messergebnisse. Die beschriebene Methode bezieht sich auf die langkettige molekulare Struktur von Polymeren. Mit fortschreitender Verschlechterung ändert sich die molekulare Struktur als Ergebnis von Vernetzung, Kettenbrüchen, Oxydation und anderen Mechanismen der Schwächung. Diese Änderungen verringern üblicherweise die Reißdehnungswerte. Messungen der Zugdehnung liefern Informationen über den Zustand des entsprechenden Geräts für Einbauorte denen das Probestück entnommen wurde, und für Orte vergleichbarer Bedingungen. Die Kenntnis der Umgebungsbedingungen repräsentativer Einbauorte während des Betriebs ist daher eine Voraussetzung für die Auswahl von Einbauorten denen Probestücke für Zustandsbestimmungen entnommen werden sollen. Es ist wichtig, dass der betrachtete Einbauort einen möglichst großen Bereich von Einbauorten hinsichtlich Alterungsbelastung abdeckt. Dabei ist besonders auf solche Einbauorte zu achten, an denen die Alterungsbelastungen hoch sind, zum Beispiel "Hotspots". Zuständig ist das DKE/UK 967.1 "Elektro- und Leittechnik für kerntechnische Anlagen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.