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Norm [AKTUELL]
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In dieser Norm werden die Verfahrens- und Vorgehensweisen sowie Messsysteme beschrieben, die zur Messung des beim Schlagrammen mit Rammhämmern abgestrahlten Wasserschalls anwendbar sind. Einer der Hauptbeweggründe für Messungen des bei Schlagrammungen abgestrahlten Schalls besteht in der Beurteilung der Auswirkungen auf die Wasserfauna entsprechend den Anforderungen behördlicher Rahmenwerke. Das beschriebene Verfahren ist für Messungen bei Schlagrammungen im Zusammenhang mit dem Offshore-Einbau von Gründungsstrukturen (zum Beispiel Einzelpfähle, Jackets, Tripods und so weiter) bei der Errichtung von Offshore-Windparks, Erdöl- und Erdgasbohrplattformen sowie weiteren Inshore-Bauwerken, wie Brückenfundamenten und Einrichtungen zur Erzeugung erneuerbarer Energie im Wasser geeignet. Es wird nicht die Messung des abgestrahlten Schalls durch Schlagrammung mittels Vibrationsrammverfahren oder das entsprechende Einbringen von Spundwänden behandelt, auch ist das Schlagrammen in Wasser mit einer Tiefe von weniger als 4 m und mehr als 100 m nicht abgedeckt.
Die hier beschriebenen Vorgehensweisen liefern einen Leitfaden zur Durchführung von Messungen, die die folgenden Ziele erfüllen: Überwachung Quellstärke beim Schlagrammen, zum Beispiel zu behördlichen Zwecken, Erreichen von Einheitlichkeit beim Vergleich der durch Schlagrammungen erzeugten Geräusche für unterschiedliche Bauprojekte, Validierung von Modellierungen oder Vorhersagen. Für die deutsche Mitarbeit ist der Arbeitsausschuss NA 001-02-04 AA " Akustische Belastung im Meer" im DIN/VDI-Normenausschuss Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik (NALS) zuständig.