Norm [AKTUELL] Artikel ist nicht bestellbar

IEC 60034-30-3:2024-02

Drehende elektrische Maschinen - Teil 30-3: Wirkungsgradklassen von Hochspannungs-Wechselstrommotoren (IE-Code)

Englischer Titel
Rotating electrical machines - Part 30-3: Efficiency classes of high voltage AC motors (IE-code)
Ausgabedatum
2024-02
Originalsprachen
Englisch, Französisch
Seiten
45
Ausgabedatum
2024-02
Originalsprachen
Englisch, Französisch
Seiten
45
Lade Empfehlungen...

Schnelle Zustellung per Download oder Versand

Sicherer Kauf mit Kreditkarte oder auf Rechnung

Jederzeit verschlüsselte Datenübertragung

Einführungsbeitrag

Die Norm IEC 60034-30-3 wurde auf deutsche Initiative komplett neu erarbeitet. Sie soll unverändert als EN übernommen und dann nach Freigabe durch das DKE K311 auch als deutsche Übersetzung DIN EN IEC 60034-30-3 erscheinen.
Analog zur für direkt am Netz betreibbare Niederspannungsmotoren gültigen DIN EN IEC 60034-30-1 definiert die Norm Wirkungsgradklassen. Diese werden dann voraussichtlich die Grundlage für durch die EU erlassene legislative Anforderungen an Mindestwirkungsgrade von Hochspannungsmotoren bilden.
Der Anwendungsbereich ist auf zwei-, vier- oder sechspolige Hochspannungs-Induktionsmotoren mit Käfigläufer mit Bemessungsleistungen bis 2 MW beschränkt, die eine Last mit in etwa quadratischer Gegenmomentkennlinie antreiben. Motoren, die einen sogenannten Schweranlauf bewältigen müssen, sind also (vorerst) ausgenommen. Allerdings wird im informativen Anhang B ein Vorschlag unterbreitet, nach dem auch Motoren mit Schweranlauf in eine zukünftige Wirkungsgradklassifizierung einbezogen werden könnten. Eine besondere Herausforderung bei der Erarbeitung der Norm war, dass Hochspannungsmotoren – anders als Niederspannungsmotoren – mit sehr unterschiedlichen Bemessungsspannungen, Kühlarten oder Anforderungen an den zulässigen Anzugsstrom gebaut werden. Diese Parameter können jedoch den erreichbaren Wirkungsgrad stark beeinflussen.
Die Norm berücksichtigt diesen Umstand durch sogenannte Technologiefaktoren, mit denen die tabellarisch angegebenen Referenz-Wirkungsgrade umgerechnet werden müssen, um den Nennwirkungsgrad zu ermitteln, den ein konkreter Motor für die Zuordnung einer gewünschten Wirkungsgradklasse erreichen oder überschreiten muss. Das klingt kompliziert, ist in der Anwendung jedoch sehr einfach: Es muss lediglich eine einzige Umrechnungsformel angewendet werden.

Lade Empfehlungen...