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Diese Norm wurde vom IEC/SC 31G "Eigensicherheit" im Parallelverfahren erarbeitet und wird in Kürze auch als DIN EN 60079-25 erscheinen und die bisherige Ausgabe von 2004-09 ersetzen. Sie betrifft "eigensichere elektrische Systeme", die aus mehreren, über eigensichere Stromkreise miteinander verbundenen elektrischen Betriebsmitteln bestehen, und legt fest, wie der Nachweis der Eigensicherheit für solche Systeme zu führen ist.
Mit der neuen Ausgabe der Norm wurde der Anwendungsbereich von Gruppe II auf die Gruppen I (Schlagwettergefährdete Grubenbaue), II (Gase und Dämpfe) und III (Stäube) erweitert.
Wie bei den Baubestimmungen der Norm IEC 60079-11 wurden auch die Systemnorm um Anforderungen für Zone-2-Betriebsmittel erweitert und hierfür das Schutzniveau "ic" eingeführt.
In Anlehnung an die Festlegungen in den Errichtungsbestimmungen von IEC 60079-14 wurden jetzt die Anforderungen für die Verdrahtung eigensicherer Systeme mit Kabeln und Leitungen auch in die Systemnorm aufgenommen. Diese betreffen die Kabeleigenschaften, die Verlegung verschiedener eigensicherer Stromkreise in mehradrigen Kabeln und die dabei anzuwendende Fehlerbetrachtung, eine eventuelle Schirmung sowie die Anschlussteile an den Systemkomponenten. Außerdem wurde das Messverfahren für die Bestimmung der elektrischen Parameter von Kabeln und Leitungen in einem normativen Anhang festgelegt.
Der Anhang A "Bewertung eines einfachen eigensicheren Systems" wurde im Hinblick auf das neu eingeführte Schutzniveau "ic" erweitert und für eigensichere Systeme, die sowohl konzentrierte Kapazitäten als auch konzentrierte Induktivitäten enthalten, wurde eine einfache Regel für die in diesem Falle notwendige Reduzierung der Co- und Lo-Parameter eingeführt. Dies entspricht der bereits in den Bau- und den Errichtungsbestimmungen vorgenommenen Detaillierung der Anforderungen.
Weiterhin wurden im Anhang H für die Verwendung einfacher Betriebsmittel in eigensicheren Systemen zusätzliche Erläuterungen gegeben.
Schließlich wurden vordefinierte Systeme eingeführt, deren Bestandteile bezüglich ihrer Parameter festgelegt sind und für die der Nachweis der Eigensicherheit schon bei der Konzeptprüfung geführt wurde. Als erstes Beispiel hierfür wurden eigensichere Feldbussysteme nach dem FISCO-Konzept aufgenommen. Hierfür wurden die Systemanforderungen aus IEC 60079-27 in die Systemnorm übernommen. Gleichzeitig wurden die Bauanforderungen für FISCO-Geräte in die Baubestimmungen von IEC 60079-11 verschoben, sodass die FISCO-Norm zukünftig entfallen kann.