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Die erste Ausgabe der Norm wurde seinerzeit vom IEC/TC 35 "Primärbatterien" in enger Zusammenarbeit mit dem ISO/TC 114 "Zeitmesstechnik" erstellt und 1995 als IEC/ISO 60086-3 herausgegeben.
Im Jahr 2001 beschloss das IEC/TC 35 die Überarbeitung dieser Norm. In dem dazu gegründeten Maintenance Team (MT) 13 waren auch Experten des ISO/TC 114 vertreten. Die zweite Ausgabe der Norm wurde nach dem Parallelen Abstimmungsverfahren bei IEC und ISO im Dezember 2004 als IEC 60086-3 veröffentlicht.
Die Norm enthält wichtige Informationen zu Uhrenbatterien der elektrochemischen Systeme SR... (Zink/Silberoxid) und CR... (Lithium/Braunstein). Hierbei handelt es sich um Knopfzellen, die gemäß dem Durchmesser-/Höhen-Code benannt werden. Die Lithium-Batterien der CR...-Kategorie werden auch als "Coin Cells" bezeichnet. An den Code wird ein Buchstabe zur Kennzeichnung der Belastbarkeit angefügt (S = Natronlauge, geringe Belastbarkeit; P = Kalilauge, hohe Belastbarkeit).
Die vorgenannten Batterien sind auch in IEC 60086-2 beschrieben, allerdings mit größeren geometrischen Toleranzen. Um den besonderen Anforderungen der Uhrenindustrie gerecht zu werden, ist eine zusätzliche Normung von Uhrenzellen mit wesentlich engeren Toleranzen notwendig. Batterien, die dieser Norm entsprechen, werden mit einem angehängten W (z. B. SR 621 PW) gekennzeichnet.
Neben den Abmessungen enthält die Norm auch spezielle elektrische Prüfverfahren zur Charakterisierung der Batterien, Angaben zur Temperaturwechselprüfung und Anweisungen zur Beschreibung des Leakage-Verhaltens der Batterien.
Die Norm bleibt bis zum Jahr 2009 ungeändert.