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In der zweiten Ausgabe der Internationalen Norm IEC 60092-503 sind für Schiffe die elektrische Energieerzeugung und -verteilung, die Verbraucher sowie die Anforderungen dazu festgelegt. Die Überarbeitung der ersten Ausgabe, 1975, war erforderlich, weil sowohl die Eigenschaften der an Bord verwendeten Geräte als auch die zugrunde liegenden Normen nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen. Die Arbeiten wurden vom Maintenance Team 24 des IEC/TC 18 "Elektrische Anlagen auf Schiffen und auf beweglichen und festen Offshore-Einheiten" ausgeführt. Das deutsche Spiegelgremium ist der Arbeitsausschuss NA 132-03-01 AA "Bordnetzsysteme, Energietechnik" der Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik (NSMT) im DIN.
Die Norm umfasst allgemeine und schiffbauspezifische Forderungen für Mittelspannungsanlagen. Weitere Schwerpunkte sind Anforderungen für elektrische Betriebsmittel wie Generatoren, Motoren, Transformatoren, Schalttafeln und Kabel, die als Ergänzung zu den jeweiligen Grundnormen angegeben sind.
Die wesentliche technische Änderung gegenüber der ersten Ausgabe der Norm ist die Erhöhung der Systemspannung von 11 kV auf 15 kV. Ergänzend sind Forderungen zu Warnschildern und zur Zugänglichkeit der Installationen sowie Angaben zu Kriech- und Luftstrecken von nicht isolierten Leitern und zu Erdungen aufgenommen.
Zu IEC 60092-503 gibt es im Deutschen Normenwerk kein Äquivalent.